Mitteilung aus dem Rathaus

Orte, die zum Träumen einladen - mit den 19. Wachtberger Kulturwochen neue Welten entdecken

Kommunale Kunstpaläste

Während der Wachtberger Kulturwochen wird ganz Wachtberg zur Bühne. Die kommunalen Räumlichkeiten erwachen mal richtig zum Leben: Der Köllenhof wird japanisch mit Shodo und Origami und zum Konzertsaal für das Frauentrio „Sound Therapy“, die Jazzband „Wajazzo“, die Oldies von „Mixed Up 015“, die Schüler von Marios Musikschule, das Ukulele Konzert „Spread a little Happiness“ oder die Barbershop-Musik der „Barberellas“.  Der Dorfsaal in Gimmersdorf beherbergt die Band „Friday on my Mind“ und die Lego-Ausstellung mit ihren eindrucksvollen Modellen. Im Henseler Hof in Niederbachem findet in diesem Jahr nicht nur das Abschlusskonzert statt, sondern auch der Barbershop-Chor „The Rubarbs“, die „Blue Moods Big Band“ und der Chor „Singen in Wachtberg“ mit Christine Gogolin treten dort auf. Der Kunstkreis Wachtberg hat den Henseler Hof als Domizil für seine Ausstellung „Wachtberger Vielfalt“ auserkoren, und Ina Lehnertz zeigt ihre geschnittenen und gerissenen Werke. Und zum 26. Anton-Raaff-Konzert des Wachtberger Jugend- und des Wachtberger-Kammerorchesters wird die Aula des Berkumer Schulzentrums sicher wieder gut gefüllt sein.

Rendezvous im Atelier

Wachtberger Maler öffnen ihre Ateliers, allen voran Michael Franke, der in seinen Räumlichkeiten in Gimmersdorf nicht nur seine eigenen Werke zeigt, sondern sie auch für das Eröffnungskonzert und für weitere musikalische Ereignisse zur Verfügung stellt: das klassische Konzert „Von Bach und Brescianello“, das Kammerkonzert „Waldesrausch und Nachklänge“ sowie den Klavierabend mit Schumanns Carneval und Ravels „mirroirs“. Auch Michael Frankes Tochter Anny Ogrezeanu wird wieder am vertrauten Ort zu hören sein. Weitere Ateliers, die es zu entdecken gibt, sind das Atelier MOJA und das Atelier Norbert Bogusch in Niederbachem, das Atelier Gudrun Berger in Pech und in Adendorf sind es  gleich drei: das der Ateliergemeinschaft 18/80 in der Töpferstraße sowie Atelier 20/7 und Raum 14 an Werkstatt 14 in der Schützenstraße.

Kunst in Haus und Garten

Andere Künstler laden ihr Publikum in ihre Häuser und ihre Gärten ein: Britta Kämmerer, Sabine Heinen, Karin Christof und Trutz Ludwig in Villip, Hiltrud Westheide in Berkum sowie Familie Grimm und Familie Zgaga in Niederbachem. Monika Clever öffnet, ebenfalls in Niederbachem, ihren Bildergarten, Claudia Schüller in Ließem ihren Kunstgarten und Werner Sieburg in Fritzdorf sein Garten-Café. In Villiprott lockt die Ausstellung „rund und bunt“, Gudula Neidert-Buech lässt Kammermusik im Duo auf kleinem Raum in ihrem Wohnzimmer in Ließem erklingen, und die Berkumer Dorfmusikanten präsentieren ihr Musikprogramm mitten im Wald, am St. Florian Grillplatz im Steinbruch hinter dem Schulzentrum.

Lebendige Kulturdenkmäler

Ein besonderer Blickfang sind die historischen Hofanlagen, die dem kunstinteressierten Publikum ihre Tore öffnen: der ehemalige Obsthof Söndgen in Adendorf, der Schmitzhof in Ließem, der Krueger Hof in Arzdorf, die Hofanlage der Familie Doll in Berkum sowie in Niederbachem der Hof der Familie Küper Reber, Tim FammelsHofkultur“ und der Broichhof auf dem Rodderberg. Elke Eupen bietet im Turm der alten Windmühle in Villip einen Hula-Workshop an, und der Besucher der historischen Wassermühle in Niederbachem erhält einen besonderen Einblick in dieses technische Kulturdenkmal unserer Region.

Wachtberger Kulturkirchen

Auch die Kirchen stellen der Kultur einmal mehr ihre Räumlichkeiten zur Verfügung: Im Evangelischen Gemeindehaus wird das Kindermusical „Israel in Ägypten“ aufgeführt sowie das Konzert „Klangwelten im Wandel“, und Udo Eschenbach liest dort selbst verfasste Gedichte und Kurzgeschichten. Im Haus Helvetia in Berkum lädt die Brettspielgruppe zu einer „Weltreise ohne Koffer“ ein, und in der Katholischen Öffentlichen Bücherei in Niederbachem gibt es ebenfalls Kreatives zu entdecken.

Arbeitsplatz Kunst

Auf der professionellen Bühne des Drehwerks 17/19 in Adendorf findet ein Konzert zwischen Live-Sound und visueller Kunst mit dem Titel „Elementa“ statt. Und Anne Mahn bietet Schmuckworkshops in Oberbachem an.

Dann gibt es noch die Orte, die für die Kunst zweckentfremdet werden: Willy Zettelmeier stellt seine Acrylmaerei im Foyer des Limbachstifts in Berkum aus, Sonja Arvai und die KünstlerInnengruppe @Kultur_Kunst_Design im Familienzentrum in Vlllip Die „B4 Big Band“ bringt die Halle der Firma JARDECO in Villip zum Klingen und Artur Glogowski die Halle 15 der Firma Samore in Niederbachem.

Und last but not least ist unbedingt noch ein Ort zu erwähnen, der selbst auf Reisen geht: KuKiWa – der Förderverein für Kunst und Kultur in Wachtberg – nimmt Kinder und Jugendliche ab der 3. Klasse mit auf einer Bustour durch die Gemeinde, bei der es Spannendes, Rätselhaftes und Unbekanntes zu entdecken gibt.

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