Mitteilung aus dem Rathaus

„Bürgerschaftliches Engagement“ zur Chefsache gemacht

Wachtberg-Berkum (ar) – Von „A“ wie ADFC bis „Z“ wie ZWAR - 60 Vertreter von 36 Vereinen, Kirchengemeinden, Organisationen und Institutionen waren der Einladung von Bürgermeister Swen Christian und Ehrenamtskoordinatorin Katja Ackermann gefolgt und zur Auftaktveranstaltung „Runder Tisch für bürgerschaftliches Engagement“ in die Aula des Berkumer Schulzentrums gekommen. Den Grund erklärte der Bürgermeister in seiner Begrüßungsansprache gleich vorneweg: „Wachtberg lebt vom Ehrenamt, was hier tagtäglich geleistet wird, ist außergewöhnlich. Und das wollen wir würdigen, stärken und untereinander vernetzen.“ Um den besonderen Stellenwert des bürgerschaftlichen Engagements in Wachtberg deutlich zu machen, habe er die Förderung, Wertschätzung und Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements zur Chefsache gemacht und die Stelle der Ehrenamtskoordination direkt im Büro des Bürgermeisters angegliedert. Als besonderes Beispiel für gelebtes ehrenamtliches Engagement nannte er das Willkommensfest für die neuen Bewohner der Tiny Häuser in Gimmersdorf, das die Verwaltung zusammen mit den örtlichen Vereinen organisiert hat.

Auch Ehrenamtskoordinatorin Katja Ackermann begrüßte die Gäste zur Auftaktveranstaltung, die Lust auf „Mehr“ machen sollte. „Und dieses ,Mehr‘ haben Sie in der Hand, das wollen wir heute erarbeiten.“

In drei Gruppen eingeteilt, machten sich dann auch gleich alle ans Werk: Unter dem Titel „Gemeinsam für Wachtberg“ ging es um Vereinsunterstützung untereinander; in der Gruppe „Was braucht Ehrenamt und von wem“ wurden Rahmenbedingungen, wie Räumlichkeiten, Finanzen und Fortbildungen unter die Lupe genommen; und „Wir sind sichtbar“ beschäftigte sich mit Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Austausch und Information.

Die Ergebnisse wurden anschließend vorgestellt und machen Lust auf ein „Mehr“ und ein „Mehr gemeinsam“. Vor allem in einem waren sich alle einig: Der Runde Tisch für bürgerliches Engagement in Wachtberg wird von nun an regelmäßig stattfinden. Mindestens zwei Mal, wenn möglich vier Mal, im Jahr und zum ersten Mal noch vor den Sommerferien. Denn man will sich vernetzen, voneinander und miteinander lernen, gemeinsam die Nachwuchsarbeit fördern, in der Öffentlichkeit präsent sein und noch mehr Wachtberger Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Mitarbeit und zum Miteinbringen motivieren. Vieles gibt es schon und vieles ist schon gut - freuen wir uns gemeinsam auf das Mehr.