Klimaschutz
Ansprechpartner
Kommunales Klimaschutzmanagement:
Bei Fragen zum Thema Klimaschutz in der Gemeinde Wachtberg steht Ihnen der Klimaschutzmanager gerne zur Verfügung:
Interkommunales Klimaschutzmanagement:
Zuständig für interkommunale Belange des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung für die Klimaregion Rhein-Voreifel ist die interkommunale Klimamanagerin:
Alexandra Bohlen
Interkommunale Klimamanagerin
alexandra.bohlen@stadt-bornheim.de
Postanschrift: Rathausstr. 2
Besucheranschrift: Auf dem Knickert 10

Klimaschutz in Wachtberg – Verantwortung für heute und morgen
Klimaschutz bedeutet, dass wir bewusst handeln, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren und so das Klima zu stabilisieren. Dies erfordert eine langfristige Perspektive. Unser Ziel ist eine lebenswerte Gemeinde, in der Umwelt, Wirtschaft und soziale Belange gemeinsam wachsen.
Die Politik in Wachtberg hat 2020 das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 formuliert. Mit einem Ratsbeschluss im Dezember 2022 wurde in Ergänzung dazu die Erreichung der Klimaneutralität bis spätestens 2045 formal beschlossen, ohne das selbst gesteckte Ziel bis 2035 aufzugeben.
Um dieses Ziel der Klimaneutralität für Wachtberg erreichen zu können wurden unter anderem folgende Projekte durchgeführt, bzw. befinden sich in fortlaufender Durchführung:
- Einrichtung des kommunalen Klimaschutzmanagements (KSM) inklusive Schaffung einer zugehörigen Personalstelle,
- Erstellung eines Klimaneutralitätskonzeptes (Fertigstellung 2025),
- Erstellung der kommunalen Wärmeplanung (Fertigstellung 2025),
- Energieberatung für private Haushalte,
- Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung,
- Nutzung von 100% Ökostrom in kommunalen Gebäuden,
- Ausbau von Photovoltaik auf Dachflächen kommunaler Gebäude (u.a. Schulzentrum u. Hallenbad Berkum, Turnhallen Niederbachem u. Pech, Feuerwehrgerätehaus Pech, Bauhof in Villip),
- energetische Sanierungen kommunaler Gebäude zur Steigerung der Energieeffizienz,
- Energie-Controlling kommunaler Gebäude,
- Energiebewusste Bauleitplanung,
- Ausweitung des ÖPNV-Angebotes um rund 70%,
- Schaffung neuer ÖPNV-Querverbindungen durch Kleinbusse,
- Erhöhung der Taktung bestehender Bus-Linien,
- Ausbau des Radwegenetzes,
- Ausbau dachbegrünter und solarbetriebener Bushaltestellen,
- Dienstfahrradleasing-Programm für Mitarbeiter der Verwaltung,
- Einsatz von E-Autos und E-Bikes im Fuhrpark der Verwaltung.
Die Kernstücke der im Jahr 2025 fertig gestellten Gutachten (Klimaneutralitätskonzept und kommunale Wärmeplanung) stellen die darin enthaltenen Maßnahmenkataloge dar. Hierin sind insgesamt 64 kommunal umzusetzende Maßnahmen zu unterschiedlichen Handlungsfeldern aufgeführt, die zur Erreichung der Klimaneutralität beitragen.
Die Weiterführung bereits bestehender Projekte sowie die Umsetzung der Maßnahmen aus Klimaneutralitätskonzept und Wärmeplanung bilden das Hauptaufgabenfeld für die Gemeinde Wachtberg im Bereich Klimaschutz.
Klimaregion Rhein-Voreifel: Interkommunale Zusammenarbeit
Um Synergien zu nutzen arbeitet Wachtberg im Bereich Klimaschutz seit 2007 mit den weiteren fünf Kommunen des linksrheinischen Rhein-Sieg Kreises zusammen. 2010 intensivierten die sechs Kommunen diese Zusammenarbeit durch ihr „Regionales Bündnis für Klimaschutz“.
Auf Grundlage dieses Bündnisses kam es 2012 zur Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für die ILEK-Region Rhein-Voreifel (Jetzt: Klimaregion Rhein-Voreifel). Die Erstellung des Konzeptes wurde durch das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.
Der Beschluss dieses Konzeptes beinhaltete als eine der wichtigsten Maßnahmen die Besetzung einer Personalstelle für den Bereich interkommunales Klimaschutzmanagement. Diese Personalstelle ist aus formalen Gründen bei der Gemeinde Wachtberg eingestellt, mit Dienstsitz in der Stadt Bornheim.

Die Klimaregion Rhein-Voreifel hat sich zum Ziel gesetzt bis spätestens 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Im Sommer 2025 erfolgte die Fertigstellung des interkommunalen Klimaneutralitätskonzepts mit Maßnahmen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern, die zum Teil auf interkommunaler Ebene gemeinschaftlich umzusetzen sind.

Klimaschutzmanagement
Kommunales Klimaschutzmanagement:
Die Aufgaben des kommunalen Klimaschutzmanagements sind vielfältig und dienen alle dem Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen im Gemeindegebiet zu reduzieren.
Zu den Hauptaufgaben gehört dabei vor allem die Planung, Steuerung und Koordination von Klimaschutzprojekten sowie deren Monitoring und die Integration von Klimaschutzaspekten in allen relevanten Bereichen der Verwaltung.
Weiterhin stellt die Identifizierung und Beantragung von Fördermitteln, die regelmäßige Überwachung der Treibhausgas-Emissionen im Gemeindegebiet, die Darstellung und Kommunikation von Klimaschutzaktivitäten sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Klimaschutz weitere wichtige Aufgabenfelder dar.
Interkommunales Klimaschutzmanagement:
Die eingerichtete Stelle des interkommunalen Klimamanagements beschäftigt sich vorwiegend mit der Vernetzung der sechs Kommunen der Klimaregion Rhein-Voreifel bei Projekten und Maßnahmen, die gemeinschaftlich durchgeführt werden sollen.
Weitere Information zur Organisation der interkommunalen Zusammenarbeit finden Sie auf der Homepage der Klimaregion Rhein-Voreifel.