Und das hat Hans-Joachim Duch, bei seinen Freunden besser bekannt als Alwin, auch zu seinem Zuhause gemacht – zu einem Ort, wo er sich wohlfühlt, wo er sich engagiert.
Er ist ein Macher, einer der anpackt. „… Wenn du was werden willst, musst du es machen …“ Das scheint ein Motto zu sein, welches sich durch sein Leben zieht. In Bonn hat er Landwirtschaft studiert und dann bei einem großen Unternehmen im Bereich Pflanzenschutz gearbeitet. Seit 2017 ist er selbstständig und schult Menschen zum Thema Pflanzenschutz.
Arbeit prägt sein Leben. Was er tut, tut er mit vollem Einsatz. Und so ist es nicht verwunderlich, dass er sich auch im Bürgerverein Werthhoven engagiert. Seit 1993 im Vorstand und seit 31 Jahren als Vorsitzender. „Wir sind, als wir nach Werthhoven gezogen sind, einfach mal durchs Dorf gegangen, denn wir wollten uns nicht in unserem Haus und Garten einpferchen, wir wollten im Dorf ankommen, mit den Menschen sein …“ So gelangten Alwin Duch und seine Frau Gisela zum Bürgerverein Werthhoven. Im Pössemer Treff in Werthhoven steckt ganz viel von ihm – Zeit, Energie, Ärger, Schweiß und Stolz. „Nicht verbiegen lassen – das kostet nur Energie und auf Reden sollten Taten folgen …“ – auch das ein Motto von Alwin Duch.
Insgesamt weit über 8.000 Arbeitsstunden sind von etwa 150 Werthhovenerinnen und Werthhovern in den Bau des Treffs geflossen. Der wurde 2018 fertig und ist seitdem für Klein und Groß eine feste Institution im Dorfleben. Fast jeden Tag gibt es hier vielfältige Angebote, ob im JugendTreff mit dem neuen Kreativraum, ob Sport im Turn- und Bewegungsraum, ob Karaoke im Treff, ob Tanz für Goldies 60+, ob Stammtisch – das Programm, das der Bürgerverein auf die Beine stellt, ist lang und längst nicht mehr nur für die Dorfgemeinschaft, sondern offen für alle Wachtberger. Alle Veranstaltungen sind auf der Internetseite des Bürgervereins Werthhoven nachzulesen: www.werthhoven.de.
Hier wird das Duch`sche Wort „Bürgern“ gelebt. Ein Wort, das für das steht, was der Bürgerverein und Alwin Duch leben: zusammen mit der Bürgerschaft Dinge für die Bürgerschaft machen. „Geben und nehmen ist wichtig!“
Für sein Engagement erhielt er im letzten Jahr das Bundesverdienstkreuz. Noch ein Jahr – dann möchte er in Rente gehen. Und dies nicht nur beruflich. „Ich werde weiterhin bürgern, aber nicht mehr an erster Stelle und nicht mehr als Ansprechpartner für alle und jeden …“
Es wird ihm nicht leichtfallen, und das weiß er. Er lächelt, auch ein wenig wehmütig und mit einem Augenzwinkern.
