Wie bei der gleichnamigen Ausstellung im letzten Jahr sind die ausgestellten Werke, in denen es um Themen wie Widerstand, Freiheit und Sichtbarkeit geht, vielfältig.
Dass die Vernissage am Wochenende des Weltfrauentags stattfand, war kein Zufall. Denn der Kampf um Gleichberechtigung und Frauenrechte ist längst noch nicht abgeschlossen und eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe. Das sieht auch Bürgermeister Swen Christian so, wobei er in seiner Begrüßungsansprache darauf hinwies, dass das Amt des oder der Beigeordneten in Wachtberg zum ersten Mal von einer Frau ausgeübt wird, seit Jeannette Herrmann im November ihren Dienst angetreten hat. Auch sonst sind die Frauen im Rathaus alles andere als unterrepräsentiert, und Bettina Pfahl, die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, achtet darauf, dass das Arbeitsklima von gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung geprägt ist.
Margarete Schulz, Vorsitzende des Internationalen Künstlervereins und Organisatorin der Veranstaltung, führte in die Ausstellung ein und stellte die Künstlerinnen und Künstler vor, die zum größten Teil anwesend waren. Ergänzt wurde das Eröffnungsprogramm durch die Vorführung des Films „Hidden Figures“ (Unerkannte Heldinnen), der die wahre Geschichte afroamerikanischer Mathematikerinnen erzählt, die in den 1960ger-Jahren maßgeblich zum Erfolg der amerikanischen Raumfahrt beitrugen.
Die Ausstellung FRAU kann im Sitzungssaal des Wachtberger Rathauses in Berkum (Rathausstraße 34) noch bis zum 10. April während der Öffnungszeiten und außerhalb der Sitzungszeiten besucht werden.
