Gerade mal ein Jahr ist seit dem Erwerb der Häuser vergangen, die vorher im Ahrtal standen. Seitdem wurde das Grundstück erschlossen – sodass man die Infrastruktur auch nutzen kann, wenn es mal anders bebaut werden sollte –, der Bauantrag wurde gestellt und erteilt und die nötigen Tiefbauarbeiten sowie die handwerklichen Gewerke durchgeführt. Nur die Außengestaltung ist witterungsbedingt noch nicht abgeschlossen, was fürs Auge zwar nicht so schön ist, jedoch kein Hindernis für den Bezug darstellt.
Die Fragen, die anschließend gestellt werden konnten, betrafen vor allem die zukünftigen Bewohner, denen die Gimmersdorfer Nachbarn erwartungsvoll entgegensehen. 28 Personen werden es zunächst sein, wie Johannes Hüllen, Leiter des Fachbereichs Soziales, ausführte. Familien mit einem oder zwei Kindern und verschiedenen Nationalitäten, alle mit Bleiberecht und Deutschkenntnissen. Die Sorge um die Integration konnte Bürgermeister Swen Christian schnell nehmen: „Die Betreuung ist der Schlüssel, es ist uns wichtig, dass die Leute nicht allein gelassen werden. Neben einem Hausmeister sind regelmäßig Kollegen aus dem Rathaus vor Ort.“
Nach der Besichtigung der Häuser und des Waschcontainers war die Stimmung ausgezeichnet. „Ich freue mich sehr auf die neuen Nachbarn“, sagte eine Anwohnerin, „vielleicht kann man ja noch etwas Neues lernen.“ Eine Veranstaltung zum Kennenlernen ist jedenfalls bereits in der Planung.
BU: Wachtbergs Bürgermeister Swen Christian und Beigeordnete Jeannette Herrmann (2. und 3. von links) führen durch die Informationsveranstaltung
