Gemeinde Wachtberg

Aufmerksam in die Zukunft gehen

Bürgermeister Jörg Schmidt forderte in seiner Rede anlässlich der Gedenkstunde am Ehrenmal dazu auf, aufmerksam mit Freiheit und Frieden in die Zukunft zu gehen. (Foto: Dr. Rainer Krämer) Wachtberg-Berkum (mm) - Es ist gute, lange Tradition, dass sich die Wachtbergerinnen und Wachtberger an Christi Himmelfahrt am Ehrenmal am Wachtberg versammeln, um der Toten und Verletzten aus Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken.

Christi Himmelfahrt: Feierliche Gedenkstunde am Ehrenmal
So auch am diesjährigen Feiertag am 26. Mai. Im Beisein von Pfarrer Michael Maxeiner von der Katholische Kirchengemeinde, Vertretern der Ortsvereine sowie zahlreicher Bürgerinnen und Bürger legte Bürgermeister Jörg Schmidt gemeinsam mit Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr feierlich einen Kranz am Ehrenmal nieder.

Zuvor hatte er in seiner Rede angesichts der aktuellen kriegerischen Eskalationen in der Ukraine dazu aufgerufen, für Frieden und Freiheit in Europa einzutreten. Es sei ein „sehr hohes Gut“ und, wie sich gerade zeige, „nicht selbstverständlich“. In unserer Gesellschaft seien Tendenzen zur Spaltung zu erleben. Dies führe zu Hass und Hass zu Gewalt. „Wir müssen versuchen, solche Gefahren schon im Keim zu ersticken“, sagte Schmidt. Gemeinsam am Ehrenmal der Toten und Vermissten der Weltkriege zu gedenken, lehre uns, dass wir dann stark seien, wenn wir zusammenhielten und uns gemeinschaftlich gegen jede Art der Radikalisierung einsetzten. „Ich möchte uns alle dazu einladen, diese Tradition aus Verbundenheit mit unserer Heimat und im Bewusstsein der Geschichte auch in den kommenden Jahren weiter zu leben – damit die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät und wir aufmerksam mit Freiheit und Frieden in die Zukunft gehen“, so Schmidt.