Gemeinde Wachtberg

Am Ende ist zu wenig Tag - Beeindruckende Lesung von Annette Arndt

14. Wachtberger Kulturwochen - Banner Wachtberg-Ließem (mf) – Ach, das Leben ist einfach nur schön… Flower-Power-Zeit, ausgelassene Freiheit, wunderbare Liebe und Familie, tolle Urlaube… und dann, fast unbemerkt, aber deutlich ändert sich das Verhalten des Mannes. Er wird schweigsamer, unsicherer in seinen Bewegungen, wird vergesslich, interessiert sich für nichts mehr. Dann die niederschmetternde Diagnose: Parkinson.

14. Wachtberger Kulturwochen - Banner

 

 

„Die Frau wird zum Spielball der neuen Situation: Pflegen, Pflegesystem, Alleinkämpferin. Bis zum Ende.“

Amelie Flow alias Annette Arndt beschreibt in ihrem Buch „Am Ende ist zu wenig Tag“ eindrucksvoll das Leben mit ihrem Mann, das sich durch die Krankheit ständig verändert, ihre anfängliche Hilfslosigkeit, die sich in starken Willen und Mut wandelt, die Herausforderungen mit dem Gesundheits- und Pflegesystem bis hin zum Tod des geliebten Menschen.

„Ich hätte mir damals ein solches Buch gewünscht…das hätte mich vorwarnen können, was auf uns zukommt und vielleicht manches auch einfacher gemacht“, sagt Annette Arndt und hofft, mit ihrem Buch anderen Menschen in ähnlichen Situation ein bisschen Mut und Zuversicht zu geben.

Einfühlsam begleitet wurde die Lesung, die im Rahmen der 14. Wachtberger Kulturwochen im Köllenhof in Ließem stattfand, von Gitarrist Joachim Walter.

Das Buch ist im Handel erhältlich (ISBN 978-3-347-10153-1).