Gemeinde Wachtberg

Premiere der „Röddermunde“

Chor Roddermünde: Gänsehaut-Feeling erzeugte das Quartett (v.l.) Jill Henne, Eva Haupt, Martin und Jens Fitzke (Foto: Gemeinde Wachtberg/mf) Wachtberg-Ließem (mf) – Röddermunde? Nie gehört! Aber jetzt boten diese im Rahmen der 12. Wachtberger Kulturwochen ein wundervolles Konzert mit einem abwechslungsreichen Repertoire. Und wer die Stimmen gehört hat, wird diesen jungen Chor so schnell nicht mehr vergessen.

12. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

 

Was Weihnachten so alles bewirken kann

Immer zu Weihnachten treffen sich einige Freunde bei Jill Henne in Villiprott zum gemeinsamen Weihnachtsliedersingen, was dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft so gut gefallen hat, dass er Jill Henne bat, mit ihren Freunden doch ein paar Lieder zum Maiansingen beizutragen. Gesagt, getan, gesungen…und schon war die Lust da, gemeinsam regelmäßig traditionelle, moderne und auch Brauchtumslieder zu proben. Das war vor einem halben Jahr. Und passend zum Ort, in dem alle Sängerinnen und Sänger wohnen, heißt der Chor „Röddermunde“.

Der junge Chor mit Chorleiterin Jill Henne begeisterte bei seiner Premiere und überzeugte durch klangvolle Stimmen und Leichtigkeit in ihrer Darbietung, eben so, als sänge man bei und mit Freunden. „Singen ist gefährlicher als malen“, warnte Jill Henne vor dem Konzert. „Falsche Farben kann man übermalen, falsch gesungene Töne nicht!“

Die Warnung war absolut nicht nötig. Weder beim ersten Lied, „Top of the world“, noch bei den folgenden, wie „Wochenend und Sonnenschein“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“, waren falsche Töne zu hören.

„S Leben ist wiar a Traum“ von der Spider Murphy Gang sang in perfektem Bayrisch das reine Männer-Quartett um Michael Wulff, Ulrich Bürger-Engwald, Thomas Fink und Jens Fitzke… die Herren können nur alle aus Bayern sein.

Chor Roddermünde: Gänsehaut-Feeling erzeugte das Quartett (v.l.) Jill Henne, Eva Haupt, Martin und Jens Fitzke (Foto: Gemeinde Wachtberg/mf)

Das gemischte Quartett mit Jill Henne, Eva Haupt, Martin und Jens Fitzke, der auch einige Stücke auf der Gitarre begleitete, begeisterte das Publikum u.a. mit „Über den Wolken“ und „Kein schöner Land“. Absolutes Gänsehaut-Feeling erzeugten das sehr gefühlvoll vorgetragene Lied von Hubert von Goisern, „Weit, weit weg“, sowie das Solo von Eva Haupt, „Dream a little dream“, begleitet von Gabriella Pullen am Klavier.

Schade, dass es nur eine Zugabe gab, das begeisterte Publikum hätte sich die direkte Wiederholung des ganzen Konzerts gewünscht. Chor und Gäste freuen sich schon aufs nächste Konzert.