Gemeinde Wachtberg

Noch lang noch nicht Schluss

JazzDukes mit (v.l.n.r.) Rolf von Ameln, Annette Briechle, Uli Schmidt, Peter Ehhalt und Manfred Dahlhaus. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm) Wachtberg-Adendorf (mm) – Wer dachte, dass die 10. Wachtberger Kulturwochen mit dem Abschlusskonzert im Atelier Franke zu Ende seien, der hatte das Programmheft nicht genau studiert, denn in diesem Jubiläumsjahr gab’s für diejenigen, die immer noch nicht genug Kultur bekommen hatten, noch ein kleines Extra hintendrein: Ein Konzert mit den „JazzDukes“ im Drehwerk in Adendorf.

 

10. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

JazzDukes mit Sängerin Annette Briechle. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

Die neu gegründete Jazzformation um Sängerin Annette Briechle, Manfred Dahlhaus an der Posaune, Peter Ehhalt am Bass, Uli Schmidt am Schlagzeug und Rolf von Ameln am Piano hatte sich für den Abend Jazz-, James Bond- und verjazzte Musicalmelodien auf die Fahne geschrieben. Und so sah die Setliste dann auch Evergreens wie „Don’t know why“, „Wouldn’t it be lovely“ und „Besame mucho“ neben Hits wie „Skyfall“ oder Klassikern wie „Geogia“ und dem leicht abgewandelten „My funky (!) Valentine“ vor. Briechle verzauberte gewohnt mit ihrem Gesang und übernahm nebenbei auch die Moderation auf die ihr eigeJazzDukes mit Rolf von Ameln am Piano. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

ne charmante Art und Weise. Die Musiker glänzten alle d

urch ihr harmonisch aufeinander abgestimmtes Spiel. Posaunist Dahlhaus begeisterte mit seinen Soli und feierte an dem Abend zudem seinen Geburtstag. Ein Ständchen der Band gab’s auch. Bassist Ehhalt überzeugte durch sein souveränes, unaufdringliches Spiel, ebenso Schlagzeuger Schmidt, der auf seinen beinahe zart klingenden Percussion-Instrumenten besonders die Jazz-Klassiker schön untermalte. Und nicht zuletzt Rolf von Ameln am Piano, bekannt vielseitig und routiniert brachte er auch mal einen echten Klassiker zu Gehör, die ersten Takte zumindest, denn eigentlich war Jazz angesagt. Aber Annette Briechle hatte die Band schnell wieder im Griff. Das bestätigten letztlich alle Musiker: „Ohne Annette stünden wir jetzt nicht hier!“

Na dann, weiter so … gerne auf ein nächstes Mal!