Gemeinde Wachtberg

Volkslieder-Singen und Instrumentalmusik

Ensemble Gisela Knebel: Statt Politik war im Ratssaal fröhlicher Gesang zu hören. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mf) Wachtberg-Berkum (mf) – Wissen Sie, wo Durlesbach liegt ? Das weiß seit dem Volkslieder-Singen mit dem Ensemble Gisela Knebel aber jede Mitsängerin und Mitsänger im „Chor“ des Ensembles Gisela Knebel. „Durch Musik hat man auch gleich Erdkundeunterricht“, so Jeannine Gemein, die fröhlich locker durchs Programm führte. Denn die „Schwäb’sche Eisenbahne“ führt geradewegs durch Biberach, Meckebeure und eben Durlesbach.

 

10. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

Mit deEnsemble Gisela Knebel: Inga Fritzsche verzauberte auf der Kantele. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mf)

r „Erinnerung an rumänische Dorfmusik“ von K. Wölki eröffnete das Ensemble das Mitsingkonzert im Rahmen der 10. Wachtberger Kulturwochen.  Anni Fritzsche und Jeannine Gemein auf ihren Blockflöten und die erst 8-jährige Inga Fritzsche auf der Kantele stimmten die Gäste gleich eindrucksvoll ein und nahmen den gut 40 Sängerinnen und Sänger zählenden „Publikum-Chor“ mit auf eine musikalische Reise. Mit Freude erklangen Lieder wie „Auf, Du junger Wandersmann aus dem Frankenland, „Ich wandre ja so gerne auf dem Rennsteig“ aus Thüringen und „Heute wollen wir marschieren“, natürlich durch den Westerwald und das sogar mit Eukalyptusbonbon, wie Jeannine Gemein augenzwinkernd bemerkte. Und nach einer Wanderschaft kehrt man ja gerne ein „Im Krug zum grünen Kranze“ und zahlt mit „Ein Heller und ein Batzen“. Und auch die von Ensemble gespielten Instrumentalstücke führten nach Böhmen, Spanien und ins Zigeunerleben.

 

Immer unterstützt durch Gisela Knebel (Gitarre und Gesang), Jeannine Gemein (Sopran-, Alt-, Tenor- und Blockflöten), Anni Fritzsche (Sopran- und Altblockflöte), Milena Grzesik (Gitarre) und Doris Walgenbach am Akkordeon erlebten die Gäste einen fröhlichen Gesangnachmittag im „Chorsaal“ im Berkumer Rathaus. Mit „Die Gedanken sind frei“ von Hoffmann von Fallersleben, damals wie heute aktuell, und den besten Wünschen auf ein Wohlergehen bis zum Wiedersehen mit „Möge die Straße uns zusammen führen“ endete ein klangvolles Konzert mit dem Ensemble Gisela Knebel.