Gemeinde Wachtberg

Himmlische Töne mit dem Wachtberger Kammerchor

Wachtberger Kammerchor: Himmlische Töne mit Chormusik aus dem Baltikum und Polen. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm) Wachtberg-Villip (mm/vo) – Im Rahmen der 10. Wachtberger Kulturwochen präsentierte der Kammerchor St. Marien Wachtberg in einem Konzert in der Villiper St. Simon und Judas Thaddäus Kirche selten gehörte Chormusik aus dem Baltikum, Polen und Deutschland.

 

10. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

Chorleiterin Claudia B. Mainau kündigte das Programm an und fügte noch einige interessante Informationen zu den eher unbekannten Komponisten der ausgewählten Lieder an. Gerade der Musik des Baltikums, die auf eigene Art und Weise russische und westliche Musik verbinde, so Mainau, käme eine besondere Mittlerrolle zu.

 

Schönes Liedgut aus dem Baltikum

Im ersten Teil des Kirchenkonzerts wurden drei Lieder aus dem Baltikum gesungen: „Cantemus“ von Ilze Arne (*1953), „Cantate Domino“ von Vytautas Miskinis (*1954) und „Ubi Caritas“ von Rihards Dubra (*1964), das besonders schöne, ruhig bis lauter werdende Parts aufwies. Der Chor überzeugte dabei mit seinem ausgewogenen und harmonischen Klang und perfekte Einsätze.

 

Chor- und Orgelmusik aus DeutschlandWachtberger Kammerchor: Blick auf die Orgel in der St. Simon und Judas Thaddäus Kirche in Villip. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

Für den zweiten Teil stellte sich der Kammerchor auf der Empore auf. Auf dem Programm stand nun Chor- und Orgelmusik aus Deutschland. Insgesamt drei Stücke, zwei von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) sowie „Pavane“ von Paul Drayton (*1944), kamen zu Gehör. Ein circa fünfminütiges Orgel-Vorspiel kündigte anschließend die Sonate Nr. 7 in F-Moll OP. 127 (2. Satz Andante) an. Die vier-stimmige Messe in F OP. 159 für Chor und Orgel, ebenfalls von Rheinberger, begleitete Organist Bernhard Blitsch exzellent auf der Orgel.

 

Choräle aus Polen

Im letzten Part, für den sich die Chorsängerinnen und -sänger wieder im Altarraum aufstellten, standen vier Stücke polnischer Chormusik an. Die Stücke „Da Pacem Domine“, „Requiem Aeternam“ und „Lux Perpetua“ trug der Chor dabei ohne Orgelbegleitung vor, beim „Jubilate Deo“ gesellte sich die Orgel mit ihrem voluminösen Klang wieder hinzu. Die lateinische Totenmesse „Requiem Aeternam“ und das fröhlich klingende Lied „Lux Perpetua“ gingen ineinander über und wurden teilweise mehrmals wiederholt. Zum Ende gab’s den Jubelgesang „Jubilate Deo“ noch dazu in der Orgelfassung zu hören.