Gemeinde Wachtberg

Big Band Sound in lauer Sommernacht

Die Blue Moods Big Band …u. a. mit einem Solo von Christoph Müller auf der Trompete. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm) Wachtberg-Villip (mf) – Wer bei der „Offenen Probe“ der Blue Moods Big Band (BMBB) im Rahmen der 10. Wachtberger Kulturwochen geglaubt hatte, auch falsche Töne zu hören, der wurde „enttäuscht“.

 

10. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

 

BMBB-Leiter Christoph Müller hatte seine Musikerinnen und Musiker derart gut eingestimmt, dass die zahlreichen Gäste ein tollDie Blue Moods Big Band unter der Leitung von Christoph Müller begeisterten mit ihrer offenen Probe im Villiper JARDECO-Gartenmöbel-Studio. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

es Konzert erleben konnten. Zur Musik passte auch die Stimmung…tolle Sommernacht, ein Ambiente wie im Urlaub inmitten der ausgefallenen GartenmöbelDie Blue Moods Big Band und ihre Gastgeber (v.l.n.r.) Lèa Müller-Blot, Frank Müller und eine Freundin freuen sich über die gelungene Veranstaltung. (Gemeinde Wachtberg/mf)

der Familie Müller-Blot in ihrem JARDECO-Gartenmöbel-Studio, köstlicher Wein, nette Leute.

Das Repertoire der Blue Moods Big Band ließ keine Wünsche offen. Neben den beiden großen Meistern des BigBand-Sounds Glenn Miller, gespielt als Trompeten-Solo von Christoph Müller, und Louis Armstrong gab es klangvolle Stücke u. a. Dizzy Gillespie, der eine andere Generation von Trompetern symbolisiert. Gillespie brachte einst Kubas ausgelassene Musik in die USA, „A night in tunisia“, einer seiner Welthits. „Die Big Band hat mich zum Singen gebracht“, so Baritonsaxophonistin Steffi Schmelzer, die u.a. mit „Everything“ von Michael Bublé, Adeles „Skyfall“ und „I don’t know why“ von Norah Jones auch ihre gesanglichen FähigkeDie Blue Moods Big Band … und ihre Saxophon-Musikerinnen. ((Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

iten unter Beweis stellte. Beim „Libertango“ hätte man, so Christoph Müller, falsche Töne hören können, die aber dem Arrangement geschuldet waren. Ein echtes Experiment für die Band, aber für die Gäste war der Tanz aus Argentinien, vor allem auch wegen der Soli des Gitarristen Jürgen Kreuter und der Saxophonistin Elke Schlurmann ein Genuss. 

​​In der launigen, lockeren Moderation von Bandleader Christoph Müller erfuhren die Gäste, dass sich Big-Band-Musiker nicht streng an Noten halten müssten, sondern die Stücke je nach Laune der Musiker „in die Länge gezogen“ werden können und der Gast durch das Wechselspiel von Klavier, Saxophonen, Trompeten und einer an diesem Abend bisweilen wie in Ekstase gespielten Gitarre eine klangvolle Verlängerung erleben kann.Natürlich entließ die Blue Moods Big Band die Gäste nicht ohne ihre Hymne, „In the mood“ von Glenn Miller.

 

Die Offene Probe machte auf jeden Fall Lust auf mehr:
Konzert der Blue Moods Big Band
Sonntag, 13. November 2016, 18.00 Uhr,

Schulzentrum in Wachtberg-Berkum