Gemeinde Wachtberg

Vier Künstlerinnen – Vier-Falt

Vier-Falt: (v.l.n.r.:) Michael Frechen,Gabriela Graff-Klapp, Marilies Wagner, Susanne Johag, Rita Hilger (Foto: Ruben Schäfer) Wachtberg-Pech - Vier einzelne Künstlerinnen, ein Gast und zahlreiche Bildstile, Ideen und auch ein guter Zweck; so war die Eröffnung der Ausstellung in Pech ein voller Erfolg.

 

10. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

Bereits zum wiederholten Mal haben die vier Künstlerinnen Susanne Johag, Gabriela Graff-Klapp, Rita Hilger und Marilies Wagner die Ausstellung Vier-Falt im Rahmen der Wachtberger Kulturwochen eröffnet. Neu dabei war diesmalVier-Falt: Michael Frechen präsentiert stolz seine Ikone, die er für die Hochwasserhilfe spendete. (Foto: Ruben Schäfer)

Gastkünstler Michael Frechen. Der in Pech geborene Künstler begeisterte mit sehr lebendigen und realistischen Malereien von bekannten Plätzen der Region und hatte auch sein preisgekürtes Bild "Sommer in Bonn" dabei. Besonders freute sich der Stellvertretende Bürgermeister Oliver Henkel in seiner Eröffnungsrede auch über das Ikonenbild, welches der Künster für die Hochwasserhilfe spendete.

Gastgeberin Susanne Johag überzeugte mit großformatigen, zum Teil gespachtelten Acrylbildern. Einen Farbenrausch hat sie in dem mit "Andalusisch" betitelten abstrakten Werk in leuchtenden Rot-, Orange- und Gelbtönen auf die Leinwand gebannt. Beiden Werken ist die Liebe der Künstlerin zu den Naturelementen anzumerken. So bevorzugt Johag die kräftigen Farben der Erde und des Wassers. "Es macht immer wieder Spaß, die Organisation der Kulturwochen ist aber auch einfach fantastisch", sagte sie strahlend.Vier-Falt: Stellvertretender Bürgermeister Oliver Henkel eröffnet die Ausstellung. (Foto: Ruben Schäfer)

Gabriela Graff-Klapp präsentierte Acrylbilder, die sich dem Farbspiel von Halbedelsteinen widmen. Gegen das Licht betrachtet hat Graff-Klapp das Farbspektrum verschiedener solcher Steine studiert und auf Leinwand festgehalten. Da leuchtet Jade grün in allen Schattierungen, Lapislazuli ergießt sich in Blaufärbungen aufs Papier und einfacher Sandstein leuchtet in warmem Orange.

Rita Hilger bezeichnet sich noch als Neuling, erst vor vier Jahren sei sie zur Malerei gekommen. Besonders viel Spaß bereite ihr das Experimentieren mit Acrylpasten und das Herausarbeiten verschiedener Strukturen unter Verwendung von Wellpappe und Seidenpapier oder mithilfe spezieller Fließtechniken.

Marilies Wagner, durch zahlreiche Ausstellungen auch im Rahmen der vergangenen Kulturwochen in Wachtberg gut bekannt, ist in ihren Maltechniken sehr vielfältig. Sowohl mit Öl auf Leinwand, wie mit einer Waldabbildung und im Unterholz darin versteckten Wildschweinen ausgestellt, als auch mit der Aquarellmalerei ist sie vertraut.

Wer sich von der farbenfrohen und vielseitigen Ausstellung noch ein Bild machen möchte, hat bei der Finissage am Sonntag, 04.09.2016, 16.00 - 20.00 Uhr, Gelegenheit dazu. (Ruben Schäfer)