Gemeinde Wachtberg

Den musikalischen Nerv getroffen

Ensemble Gisela Knebel ... (v.l.n.r. David Zöll, Anni Fritzsche, Aloysia Schwäbig, Jeannine Gemein, Milena Grzesik und Gisela Knebel. (Foto: Gemeinde Wachtberg/ms) Wachtberg-Berkum (ms) – „Volksmusik wird auch gerne die Alma Mater der Musik genannt. Selbst große Komponisten bedienen sich gerne ihrer Elemente“… mit diesen einleitenden Worten begrüßte Jeannine Gemein die Gäste im Berkumer Limbachsaal.


 

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Ensemble Gisela Knebel - Offenes Volkslieder-Singen. (Foto: Gemeinde Wachtberg/ms)
Gisela Knebel und ihr Ensemble hatten im Rahmen der 9. Wachtberger Kulturwochen zum Offenen Volkslieder-Singen eingeladen.

Und Knebel traf mit ihrer Liedauswahl genau den musikalischen Geschmack der zahlreichen Gäste im Limbachsaal. Das Ensemble stimmte die Lieder an und der „Chor“ fiel begeistert ein.

 

Ensemble Gisela Knebel begleitet den “Chor” (Foto: Gemeinde Wachtberg/ms)Die musikalische Reise des Ensembles startete mit dem beliebten Volkslied „Wer recht in Freuden wandern will“ und führte mit dem auch von Elvis Presley gern gesungenen „Muss i denn zum Städele hinaus“ vom hohen Norden mit dem „Friesenlied“ weiter in den Süden mit „Bergvagabunden sind wir“ bis zu „Als wir jüngst in Regensburg waren“, wo der Fährmann „schwäbische, bayerische Dirndl“ über den Fluss brachte. Nach einem Abstecher nach „Santa Lucia“ und der Erkenntnis, dass „Ein Tiroler jagen wollte“, endete die Reise mit „Grün ist die Heide“ und der Feststellung „Es dunkelt schon in der Heide“.
Ensemble Gisela Knebel - Moderatorin Jeannine Gemein erklärt die Bassblockflöte: „Auch das ist noch eine Blockflöte”. (Foto: Gemeinde Wachtberg/ms)

Aber noch weitere bekannte Volkslieder klangen aus den Kehlen der Besucher des „Offenen Volkslieder-Singens“, das von Aloysia Schwäbig an der Zither und den jungen Musikern Anni Fritzsche (Sopran- und Altblockflöte), David Zöll (Sopran- und Altflöte) und Milena Grzesik (Gitarre) sowie Gisela Knebel (Gitarre) und Jeannine Gemein mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöten eindrucksvoll unterstützt wurde. Volkstümliche Tänze von Franz Schubert, wunderbar als Zwischenmusik vorgetragen, rundeten den geselligen Sing-Nachmittag ab.

Jeannine Gemein dankte ihren Mitmusikern, Gisela Knebel für ihr unermüdliches Engagement und vor allem „dem besten Chor“ und entließ gut gelaunte Gäste mit dem so treffenden Spruch „Musik ist die einzige Weltsprache, sie muss nicht übersetzt werden“ ins Wochenende.