Gemeinde Wachtberg

Veränderung, Brüche, Neues - Strotoplastische Kunst von Rudolf Hürth

Rudolf Hürth (mit Hut) mit Gästen in seinem Atelier. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm) Wachtberg-Kürrighoven (mm) – Strotoplastische Kunst nennt Rudolf Hürth die von ihm entwickelte Kunstrichtung, deren Namen er sich urheberrechtlich hat schützen lassen. Auch in den diesjährigen Wachtberger Kulturwochen stand das Ateliers des Künstlers in Kürrighoven wieder allen Interessierten offen.

 

2014 Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

 



Hürths Werke beeindrucken. Sie sind imposant, kraftvoll, voller Bewegung und oft von einer strahlenden Farbigkeit.

Rudolf Hürth ... strotoplastische Kunst. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

Rudolf Hürth ... strotoplastische Kunst. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)
Zweidimensionales verschmilzt bei ihm mit bildhauerischen Elementen zu einer Einheit und wird so zu einer neuen Dimension.

Da scheinen Bilder aufzubrechen oder, anders betrachtet, scheinen sich Skulpturen vom Hintergrund zu befreien.

Seine zumeist großformatigen, strotoplastischen Arbeiten bewegen, geben Raum für eigene Interpretationen und werfen doch auch immer die Frage auf, was der Künstler dabei im Sinn gehabt haben mag.


Darauf angesprochen antwortet Hürth mit der für ihn so typischen Leidenschaft. Schnell versteht der Besucher, dass hier ein Künstler am Werk ist, der sein künstlerisches Schaffen mit großer Vehemenz und voller Überzeugung betreibt.

Rudolf Hürth ... Blick in die Galerie. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)Rudolf Hürth ... strotoplastische Kunst. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)
Mit den grundsätzlichen Fragen des Seins setze er sich in seinen Arbeiten auseinander. Veränderung, Brüche, Neues treiben ihn an, das mache gelebtes Leben für ihn aus.

Und er hat es bei den zwei Konzerten, die im Rahmen der Kulturtage in seinem große Gewächshaus stattgefunden haben, schön auf den Punkt gebracht: „Kunst und Kultur sind Grundnahrungsmittel … wie Brot, Wein und Bier. Ohne Kultur verschwinden wir.“