Gemeinde Wachtberg

Gregorianischer Gesang und Orgelspiel im Oberbachemer Gotteshaus

Schola Gregoriana: Unter der Leitung von Claudia B. Mainau (re.) erfüllten barocke Töne die Oberbachemer Kirche. (Foto: GW) Wachtberg-Oberbachem – „Orgel und Gregorianik“ vereinte die Kirchenmusikerin der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Marien Claudia B. Mainau gemeinsam mit der Schola Gregoriana Sankt Marien in einem Konzert im Rahmen der 7. Wachtberger Kulturwochen.

Kulturwochen 2013 (Banner)

 

 


Mit dem „Dialogue sur le grand joeux“ aus der „Messe „Cunctipotens genitor Deus“ von Nicolas de Grigny (1671-1703) erfüllte gleich zu Beginn der mächtige Klang der Orgel die Oberbachemer Pfarrkirche und ließ die Schwere des Barock spüren. Die im Konzert eindrucksvoll auf der Orgel von Mainau präsentierten Stücke entstammen der Blütezeit des Barocks.
Schola Gregoriana – die fünf Chor-Herren. (Foto: GW)
Die zum Kyrie sanfte, getragene „Fugue à 5. du Kyrie“, zum Christe wiederum klangvolle „Cromorne en Taille“ und die stimmungsvoll, leichte „Fugue à 4. du Kryie“ von Francois Couperin (1668-1733) wechselten sich ab mit dem kraftvoll vorgetragenen gregorianischen Gesang der fünf Herren und vier Damen der Schola Gregoriana. Die von Nicolas le Bégue (1630-1702) komponierte „Offertoire sur Gloria“ unterstrich beschwingt und kraftvoll das Gloria der Sängerinnen und Sänger.Schola Gregoriana – die vier Chor-Damen.  (Foto: GW)
Feierlich erklang das „Sanctus“ von Francois Couperain (1668-1733), gefolgt von den leichten hohen Tönen des „Rècit de Tierce pour le Benedictus“ von Nicolas de Grigny (1671-1703).

Besonders beeindruckte die „fast engelsgleiche“ Stimme von Claudia B. Mainau beim „Hymnus‚ Ave maris stella („Meerstern, sei gegrüßt“), das sie gemeinsam mit der Schola vortrug. Zuvor erklang ein festlich, klangvolles Wechselspiel zwischen Orgel und Gesang zum „Magnificat 6. Ton“ von Johann Speth (1664-ca.1719).

„Salve Regina“ hieß es zum Abschluss des eindrucksvoll vorgetragenen, festlichen Konzerts. Nach anhaltendem Applaus verabschiedete Mainau die Gäste noch einmal mit dem kraftvoll vorgetragenen „Tedeum“ von Dieterich Buxtehude (1637-1707). (GW)