Gemeinde Wachtberg

Land-art-en und Irish Folk - Kunstausstellung bei Beatrix Mursch

Werthhoven: Irish Folk Musik spielten „The Beggars“ auf der Ausstellung von Beatrix Mursch. (Foto: GW) Wachtberg-Werthhoven – Zu Land-art-en hatte die Werthovener Künstlerin und Kunsttherapeutin im Rahmen der diesjährigen Kulturwochen in ihren Garten eingeladen. Bei strahlendem Sonntagswetter fanden sich zahlreiche Kunst- und auch Musikinteressierte ein, stand doch am Nachmittag ein Irish-Folk-Konzert auf dem Begleitprogramm.

2013 Kulturwochen (Banner)

 

 

Werthhoven: „The Beggars“ unterhielten die Gäste mit Irish Folk Musik. (Foto: GW)

 

Während das Niederbachemer Musiker-Trio von „The Beggars“ um Regina Krull (Piano), Christine Petschow (Bratsche) und Felix Scherfose (Schlagzeug) traditionelle irische Weisen spielte und mit bekannten Songs wie „Amazing Grace“, „The Spanish Lady“ oder „What shall we do with the drunken sailor“ gute Laune unter den Gästen verbreitete, führte Künstlerin Mursch mit den Besucher angeregte Gespräche über ihre ausgestellten Werke.

 

Werthhoven: Mit dem Thema Weltbilder und Landkarten hat sich Beatrix Mursch in ihren neuesten Arbeiten beschäftigt. (Foto: GW)

Land-art-en … Kunst auf Landkarten
Besonders das Bild „Land-art-en", das Mursch in einer eigens entwickelten Acryl-/Pastellkreide-Technik gefertigt hat, warf immer wieder Fragen nach der Bedeutung des Titels auf. Sie habe sich, so die Künstlerin, verstärkt mit den Themen Weltbilder und Klimaveränderung befasst. Land-art-en beziehe sich auf Landkarten, erläuterte sie weiter, die mit ihren Abbildungen der Welt einzigartig seien – vor allem unter dem Aspekt betrachtet, dass sich die Erde durch Klimaverschiebungen in ihren kontinentalen Umrissen in einem steten, aber unaufhaltsamen Wandel befinde.


Werthhoven: Werke von Beatrix Mursch – ausgestellt im Garten. (Foto: GW)
So hat sie, ähnlich einer alten Schullandkarte, ihr neuestes Werk in Material und Aufmachung einer solchen Karte nachempfunden. Eine auf den ersten Blick schöne Welt habe sie zeigen wollen, so Mursch, aber auch eine sich verändernde Welt. Bei näherem Betrachten fällt auf, dass die Konturen unrealistisch gehalten sind; der steigende Meeresspiegel lasse Küstengebiete schrumpfen, erklärt dazu die Gastgeberin.

 

Einer anderen Form von Einzigartigkeit hat sie sich ebenfalls gewidmet: dem menschlichen Fingerabduck. In verschiedenen Farbkompositionen hat sie sie auf mehreren Bildern in den Fokus ihrer Entwürfe gestellt. Daneben zeigte sie Akte und abstrakte Arbeiten. (Internet: www.beatrix-mursch.de) (GW)