Gemeinde Wachtberg

Der Richter hätte schon beim „Liktor“ zugestochen

Laienspielkreis Oberbachem – die Schauspieler mit Leiterin Ruth Thelen (Mitte). (Foto: GW) Wachtberg-Oberbachem - Zu einem Sketchabend „Jet ze laache“ hatte der Laienspielkreis Oberbachem im Rahmen der 5. Wachtberger Kulturwochen in den Oberbachemer Dorfsaal eingeladen … und kein Lachmuskel wurde verschont.

5. Wachtberger Kulturwochen vom 1. bis 17. Juli 2011 (Logo)

 

 

Wenn zum Beispiel, so ein Sketch, die Rechenaufgabe 28 geteilt durch 7 für Tochter, Vater und Mutter eine kaum zu lösende Aufgabe darstellt und damit endet, dass zu Demonstrationszwecken 28 Torten herangeschafft und auf die drei Mitglieder der Familie zuzüglich vier weiterer „von der Straße geholter“ Personen verteilt werden sollen, dann zeigten sich die Mitglieder des Laienspielkreises in ihrem Element.

Laienspielkreis Oberbachem: Renate Schaden als TV-Moderatorin. (Foto: GW)

Selbst der unsensibelste Vater begreift irgendwann, dass seine Frau und seine Töchter neue Kleider brauchen, wenn sie ihm in den altmodischsten Klamotten eine Modenschau bieten – auch ein Sketch, der die Besucher amüsierte.


Laienspielkreis-Oberbachem: Gar nicht exklusiv ging’s im Nobelrestaurant zu. (Foto: GW)

 

 

Ein ausgesprochen neumodisches Fernsehgerät mit Moderatorin Renate Schaden stand ebenso auf dem Programm wie ein Besuch im exklusiven Restaurant mit Oberkellner Volker Gütten.

Auch eine Gerichtsverhandlung zeigte der Laienspielkreis. In dieser platzt dem zahmen Ehemann schließlich der Kragen, weil dessen Gattin jedes Wort verdreht, was der Richter ganz trocken mit „Ich hätte schon beim Liktor (Lektor) zugestochen“ kommentiert.

Ruth Thelen, die durch das Programm führte, und weitere Schauspieler des Laienspielkreises Oberbachem brillierten in zwölf Sketchen im ausverkauften Dorfsaal. Und natürlich durfte zum Schluss das obligatorische Lied „Echte Bühnejecke dat sinn mir…“ nicht fehlen. (GW)