Gemeinde Wachtberg

Verdichtete Sprache – Gesammeltes Licht

Wort- und Diaschau: Wunderschöne Fotos macht Heinz Contzen, wie das eines Mohnblumenfeldes. (Foto: Heinz Contzen) Wachtberg-Niederbachem – Wunderschöne Landschafts- und Blumenbilder von Heinz Contzen, besinnliche Gedichte und Gedanken von Ursula Contzen und Flötenmusik mit Cordelia Loosen-Sarr … das erwartete die zahlreichen Gäste im Rahmen der 5. Wachtberger Kulturwochen am 7.Juli 2011 im Evangelischen Gemeindezentrum in Niederbachem.

5. Wachtberger Kulturwochen vom 1. bis 17. Juli 2011 (Logo)

 

Die Wort- und Diaschau, die sie „Verdichtete Sprache – gesammeltes Licht“ betitelten, veranstaltete das Niederbachemer Ehepaar Contzen auf vielfachen Wunsch in diesen Kulturwochen ein weiteres Mal, nachdem im letzten Jahr die Veranstaltung sehr großen Anklang gefunden hatte. Und so wurde auch dieser Abend für die Gäste wieder zu einem beschaulichen Abtauchen in die Welt der Farben, Formen und Worte … und dieses Mal auch der Töne.

Wort- und Diaschau: Blick auf's Siebengebirge. (Foto: Heinz Contzen)
Die durch ihre Lesungen vielen Wachtbergern bestens bekannte Ursula Contzen hatte sich wieder von den Fotografien ihres Mannes Heinz Contzen zu Gedichten und Kurzlyrik inspirieren lassen. In wunderschönen Landschafts- und Blumenbildern richtete dieser den Blick in die Ferne und gab den Gedanken seiner Frau damit Raum und Weite.

Oder er betrachtete die Dinge ganz nah, im Detail und auf das Wesentliche reduziert; Ursula Contzen begleitete dies mit Reimen oder kurzen Anmerkungen zu den kleinen Dingen des Lebens.


So bekamen selbst einfache Blumen am Wegesrand eine besondere Bedeutung. Mohnblumen im Feld, im schnellen Vorbeigehen nur als Farbtupfer wahrgenommen, entfalteten bei näherer Betrachtung eine ganz eigene Lebendigkeit, das Rot der Blüten schien zu strahlen. Blühende Obstbäume wirkten mit ihrer überbordenden Blütenpracht zart und kräftig zugleich.

Die ebenfalls in Niederbachem wohnende Musikerin Cordelia Loosen-Sarr unterstrich die verschiedenen Blickwinkel und Sichtweisen, die Heinz Contzen in Bildern und Ursula Contzen in Worten ausdrückte, zusätzlich auf mehreren Flöten. Mit viel Gespür setzte sie die unterschiedlichsten Arten ein und begeisterte mit eigenen Kompositionen – passend zum jeweiligen Foto und Gedicht.


Wachtberg-Postkarten

Auch in diesem Jahr stiftete Heinz Contzen im Rahmen der Kulturwochen wieder 1000 Postkarten mit einem Wachtberg typischen Motiv.
Wort- und Diaschau: Heinz Contzen (li.) überreichte im Rahmen der Kulturwochen wieder 1000 Postkarten mit einem Wachtberg typischen Motiv an Bürgermeister Hüffel (re.). (Foto: GW)
Sie zeigen einen mit Strohballen beladenen Anhänger auf einem abgemähten Feld vor der „Kugel“, der Großradaranlage des Fraunhofer Instituts und das zugleich weithin sichtbare Wahrzeichen der Gemeinde Wachtberg.
Bürgermeister Theo Hüffel dankte Contzen für dieses besondere Geschenk.
Seit dem 8. Juli 2011 sind die Postkarten im Bürgerbüro im Rathaus kostenfrei erhältlich. (GW)