Gemeinde Wachtberg

Bilder, Skulpturen, Strotoplastisches im Atelier Rudolf Hürth

Rudolf Hürth in seiner Galerie. (Foto: GW) Wachtberg-Kürrighoven – Strotoplastische Bilder, die der Bildhauer und Maler Rudolf Hürth bereits in den letzten Kulturwochen als neue Kunstform vorgestellt hatte, dominierten die diesjährige Präsentation des Künstlers im Rahmen der 5. Wachtberger Kulturwochen.

 

5. Wachtberger Kulturwochen vom 1. bis 17. Juli 2011 (Logo)

 

Neben Kunst in seinem offenen Atelier hatte Hürth auch zu zwei Konzerten in seinen Ideen- und Skulpturengarten eingeladen.

Rudolf Hürth in seinem Atelier. (Foto: GW)

 

 

Strotoplastisch – eine neue künstlerische Wahrnehmungsform. In seinen Bildern verbindet Rudolf Hürth gewohnt Zweidimensionales mit Dreidimensionalem. Malerei und Bildhauerei verschmelzen zu einer Einheit. Die dadurch entstehende dynamische Aussagekraft verstärkt er zusätzlich durch die Verwendung intensiv leuchtender Farben.

 

Auffallend in diesem Jahr waren Hürth neueste strotoplastische Bilder in übergroßen Formaten wie „Judith mit Holofernes“ und „Entgrenzung“, deren strotoplastische Elemente noch größer und weiter aus den Bildern heraus zu ragen scheinen als bei den im Vorjahr gezeigten.

Rudolf Hürths Skulptur „Der Überflieger“. (Foto: GW)
 

 

Aber auch bekannte und neue Skulpturen wie „Der Überflieger“, einen beflügelten, auf Würfeln stehenden und mit bunten Farbkreisen bemalten Hund, zeigte Hürth.

 

Rahmenprogramm

Hürth bot an seinen Offenen-Atelier-Wochenenden zudem wieder ein buntes musikalisches Begleitprogramm.


Am ersten Samstag bot „Padafrage“, ein Saxophon-Quartett um Patrick Tassot, David Witsch, Gereon Schulte-Beckhausen und Frank Wolff Musik aus Barock und Klassik dar.

Rudolf Hürth hatte zu Kammermusik mit Anke Kreuz, Susann Schmid und Christoph Scheibling in seinen Skulpturengarten eingeladen. (Foto: GW)
Am zweiten Samstag luden die erst seit kurzem in Wachtberg wohnenden Susann Schmid (Oboe) und Christoph Scheibling (Flügel) gemeinsam mit der Pecherin Anke Kreuz (Flöte) zu Kammermusik in den illuminierten Skulpturengarten ein.
Die drei Musiker hatten sich für diesen Auftritt erstmalig in einem Trio zusammengefunden. Sie präsentierten in zumeist verschiedenen Duetten Stücke aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“, aus Gabriel Faurés „Sicilienne“, von Franz Schubert, Robert Schumann und Jean Sibelius ...
.... und begeisterten damit das Publikum so sehr, dass der eine oder andere Besucher den Wunsch nach weiteren Konzerten an die Musiker herantrug.

Infos über Rudolf Hürth auch im Internet unter www.rudolf-huerth-kunst.de  . (GW)