Gemeinde Wachtberg

Wenn Scherenschnitte zu Kunstobjekten werden

Grimm-Kirchner - Meisterin der spitzen Scheren. (Foto: GW) Wachtberg-Niederbachem/Mehlem – Im Rahmen der 5. Wachtberger Kulturwochen öffnete die Niederbachemer Künstlerin Marion Grimm-Kirchner am 4. Juli 2011 ihr Atelier und beeindruckte die Besucher besonders mit Kunstobjekten, die erst auf den zweiten Blick als Scherenschnitte zu erkennen waren.

5. Wachtberger Kulturwochen vom 1. bis 17. Juli 2011 (Logo)

 

 

 

Mit offenen Augen durch die Landschaft geht Marion Grimm-Kirchner, und so wundert es nicht, dass ihre dreidimensionalen Scherenschnitte oft an Baumkronen oder Büsche erinnern.

Orientiert an den Strukturen der Natur fertigt sie mit besonderen, spitzen Scheren, die es nur in der Schweiz zu kaufen gibt, ihre filigranen Werke.

Grimm-Kirchners dreidimensionale Papier-Kunst. (Foto: GW)
 

 

So entstehen interessante Gebilde, angeregt von der Betrachtung zum Beispiel von Glyzinien im Winter gepaart mit japanischer Kalligraphie auf rotem Papier.

Ein weiteres Highlight sind auch Grimm-Kirchners Broschen-Kreationen, bei denen sie Motive in Scherenschnitten fertigt und diese dann in Gold getaucht zu ausgefallenen Broschen verarbeitet.

Und da die wertvollen Schmuckstücke viel zu schade sind, um in Schmuckkästchen zu liegen, finden sie bei Marion Grimm-Kirchner Platz in kleinen Bilderrahmen.

Grimm-Kirchner macht aus Scherenschnitten Kunst-Objekte. (Foto: GW)

 

Neben der Ausstellung von Scherenschnitten und Radierungen gewährte Grimm-Kirchner Interessierten auch einen Einblick in ihre Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Grimm-Kirchner hatte das Bläserquartett „Quattro Venti“ für ein kleines Konzert in ihrem Atelier gewinnen können. (Foto: GW)

 

 


Zum Abschluss des Tags des Offenen Ateliers unterhielt das Bläserquartett „Quattro Venti“ mit den Musikern Lucca Fischer (Querflöte), Simon Lauktien (Klarinette), Simon Keil (Fagott) und Daniel Lauwers (Oboe) die Ateliergäste mit Swing- und Jazz-Musik. (GW/mm)