Gemeinde Wachtberg

Stolzer Blick zurück auf 40 Jahre Gemeinde Wachtberg

40 Jahre Wachtberg: Anschneiden der Geburtstagstorte. (Foto: GW) Wachtberg – „Paradies zwischen Rhein und Swist“, „schönste Gemeinde des Rhein-Sieg-Kreises“, „ein Schatz“ – solch Komplimente erhielt die Gemeinde Wachtberg zu ihrem 40. Geburtstag. Am 1. August 1969 war die Gemeinde Wachtberg im Zuge der kommunalen Neugliederung aus der Taufe gehoben worden. Jetzt, genau vierzig Jahre später, am 1. August 2009, feierten die Wachtbergerinnen und Wachtberger gemeinsam mit vielen Gästen den runden Geburtstag ihrer Gemeinde und bekundeten damit voller Stolz, wie gerne sie in der Ländchen-Gemeinde leben.

40 Jahre Wachtberg Logo


 

 

Zu einem Festakt in die Aula und anschließender Geburtstagsfeier auf dem Außengelände des Berkumer Schulzentrums hatte Bürgermeister Theo Hüffel zahlreiche Ehrengäste und Wachtbergs Bürgerinnen und Bürger eingeladen.


Und viele waren gekommen! Dem Festakt wohnten rund 600 Besucher bei; bei strahlendem Sonnenschein und in bester Feierlaune feierten anschließend fast tausend Gäste ein Geburtstagsfest der Erinnerungen.

Den musikalischen Auftakt des Festaktes, dem ein kleiner Sektempfang vorausgegangen war, gestaltete das Wachtberger Jugend- und Kammerorchester unter der Leitung von Hans Werner Meurer mit dem „Second Waltz“ von Dmitri Shostakovich. Unterlegt wurde diese musikalische Darbietung mit Impressionen aus Wachtberg in Form einer großformatigen Bild-Präsentation, die die Gäste auf 40 Jahre Gemeinderückblick einstimmte.

40 Jahre Wachtberg: Wachtbergs Jugend- und Kammerorchester. (Foto: GW)
 

Grußworte

Bürgermeister Theo Hüffel zeigte sich zu Beginn des Festaktes, wie er sagte, „berührt, zu sehen, wie viele Bürgerinnen und Bürger gekommen sind, um gemeinsam als gute Nachbarn aus dreizehn Ortsteilen den 40. Geburtstag“ der Gemeinde zu feiern. Frithjof Kühn, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Josef Schmidt, der 1969 ernannte erste Gemeindedirektor Wachtbergs, Ehrenbürgermeister Peter Schmitz, Altbürgermeister Hans-Jürgen Döring wie auch Ehrenlandrat Dr. Franz Möller und Landtagsabgeordnete Ilka von Boeselager, aus La Villedieu du Clain der Präsident des französischen Partnerschaftskomitees Joseph Delhommois sowie die Bürgermeisterin aus Michendorf, Cornelia Jung, und der Bürgermeister aus Seddiner See, Axel Zinke, wurden von Hüffel neben vielen weiteren Ehrengästen herzlich willkommen geheißen. Auch vier der 1969 dem konstituierenden Rat angehörenden Mitglieder, Dr. Joachim Grunert, Heinz Hartmann, Herbert Menke und Dr. Wolf Preuß, konnte der Bürgermeister begrüßen. Vertreter aus den Nachbarstädten und -kommunen, darunter die Bürgermeisterin aus Alfter, Dr. Bärbel Steinkemper, und Bonns Bürgermeister Horst Naaß sowie die Bad Godesberger Bezirksvorsteherin Annette Schwolen-Flümann nahmen an der Jubiläumsfeier ebenfalls teil.
 

40 Jahre Wachtberg: Bürgermeister Theo Hüffel. (Foto: GW)


Bürgermeister Hüffel
, der Wachtberg als Paradies zwischen Rhein und Swist beschrieb, ging in seiner Festrede der Frage nach, ob das anfängliche Kunstgebilde „Wachtberg“, das bei seiner Gründung aus dem ehemaligen Amt Villip und den bis dahin zu Meckenheim gehörenden Dörfern Adendorf, Arzdorf und Fritzdorf bestand, seinen Einwohnern in den letzten vier Jahrzehnten eine Heimat geworden sei. Dass in der Gemeinde Wachtberg, in der man Wachtberg als Ort vergeblich sucht, die dreizehn Ortsteile mit ihrer jeweiligen Geschichte und ihrem eigenen Gesicht ihr typisches Bild behalten haben und trotzdem zusammengewachsen sind, zeige sich, so Hüffel, daran, dass auf den Ortsschildern zuerst der Ortsteilname und danach erst - kleiner - Gemeinde Wachtberg stehe.

Sei es anfänglich schwer vorstellbar gewesen, das sich ein Wir-Gefühl als Wachtberger entwickeln würde, könne heute, so Hüffel, diese Frage eindeutig mit Ja beantwortet werden. „Ja, wir sind in Wachtberg zuhause – geworden.“ Zählte die Gemeinde Wachtberg am Gründungstag 11.593 Einwohner, waren es Ende 2008 mit 20.195 fast doppelt so viele. Alt- und Neubürger haben zusammengefunden. Was anderswo vielleicht als Überfremdung empfunden worden wäre, hat sich in Wachtberg als unglaubliches Integrationsprojekt erwiesen. Besonnene Gemeindeväter haben es in vierzig Jahren geschafft, lobte Hüffel, Wachtberg zu einer leistungsfähigen Kommune zu entwickeln.

„Das Wachtberger Paradies, in dem wir leben und in das gerne noch mehr Menschen kämen, ist nicht vom Himmel gefallen, sondern das Ergebnis einer kontinuierlichen Arbeit von zahllosen Menschen in unterschiedlichsten Funktionen. Ihnen allen dürfen wir heute danken“, erinnerte Hüffel.

40 Jahre Wachtberg: Wachtbergs erster Gemeindedirektor, Josef Schmidt (li.), und Bürgermeister Theo Hüffel. (Foto: GW)
Wachtbergs erster Gemeindedirektor, Josef Schmidt, ließ die Zeit der Gemeindegründung noch einmal lebendig werden.
Von Termin zu Termin sei er geeilt, immer von Ortsteil zu Ortsteil, von einem zum anderen Bürgermeister. Es wäre eine Zeit des Ringens um eine neue Position gewesen, in der die Frage um Eigenständigkeit oder Angliederung an die Stadt Bonn bzw. Meckenheim heftig diskutiert wurde. „Es war eine bewegte Zeit, in der leidenschaftlich gestritten wurde“, erinnerte er sich.
Dass sich Wachtberg einmal so entwickeln würde, wie wir es heute kennen, blickte Schmidt zurück, davon habe damals wohl niemand zu träumen gewagt.

Er wünschte den Wachtbergern, dass ihnen immer bewusst bleibe, welcher Schatz ihnen anvertraut worden sei.40 Jahre Wachtberg: Der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Frithjof Kühn. (Foto: GW)





Auch der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Frithjof Kühn, war voll des Lobes; für ihn sei Wachtberg die vielleicht schönste Gemeinde des Rhein-Sieg-Kreises. Schmunzelnd meinte er, dass die 40-Jahr-Feierlichkeiten des Rhein-Sieg-Kreises nur deshalb am 21. August stattfänden, damit er am 1. August in Wachtberg sein konnte.
Bonn als provisorische Bundeshauptstadt und die sich aus dieser Entscheidung ergebenden Folgen für die Entwicklung der gesamten Region, erläuterte Kühn die Ausgangssituation vor 40 Jahren, haben seinerzeit die kommunale Neugliederung erforderlich gemacht. Ein wesentlicher Grund sei der Zuzug vieler Menschen in die Bundeshauptstadt und in deren Umland gewesen. Der 1. August 1969 sei damit Geburtsstunde für den, aus dem alten Siegkreis und Teilen des aufgelösten Landkreises Bonn neu gebildeten Rhein-Sieg-Kreis und die meisten seiner Städte und Gemeinden in ihrer heutigen Struktur und Form.
Jetzt, vier Jahrzehnte später, sei daraus eine eigenständige regionale Größe geworden. Wachtberg habe in dieser Zeit eine positive Entwicklung genommen.

40 Jahre Wachtberg: Derrek Lerbs vom Wachtberger Jugendrat. (Foto: GW)

Wachsende Einwohnerzahlen und eine überdurchschnittliche Kaufkraft zeichneten die Ländchengemeinde aus, die sich, auch nachdem Bonn nicht mehr Bundeshauptstadt war, als attraktive Wohngemeinde mit hoher Qualität weiterhin behaupte.

„Die Menschen hier in Wachtberg leben gut“, zeigte sich der Landrat überzeugt.

 

Jung und frisch war das Grußwort von Derrek Lerbs vom Wachtberger Jugendrat . Verglichen mit dem 2000-jährigen Köln sei Wachtberg mit seinen 40 Jahren nicht alt. Lerbs blickte daraufhin 40 Jahre weiter in die Zukunft und war sich sicher, dass die Gemeinde auch dann immer noch attraktiv genug sein werde, um hier gerne zu leben und zu arbeiten.

 

Festvortrag von Dr. Barbara Hausmanns: Erste Schritte auf dem Mond … und als Wachtberger


Die Historikerin und Gemeindearchivarin Dr. Barbara Hausmanns verglich in ihrem Festvortrag anlässlich der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen der Gemeinde Wachtberg die ersten Schritte der Wachtberger in die neu gegründete Gemeinde am 1. August 1969 mit denen, die die Crew um Neil Armstrong des Apollo 11-Raumschiffes zehn Tage zuvor erstmals auf dem Mond getan hatte.

Bedeutete doch für die Menschen aus dem Töpferort Adendorf und den Nachbarorten Arzdorf, Klein-Villip und Fritzdorf wie auch für ihre Nachbarinnen und Nachbarn aus Nieder- und Oberbachem, Kürrighoven, Ließem, Züllighoven, Werthhoven, Berkum, Gimmersdorf, Holzem, Pech, Villip und Villiprott die Metamorphose zum neu erfundenen „Wachtberger“ als Bürger einer neu gebildeten Gemeinde mit dreizehn Orten vor den Toren der Bundeshauptstadt Bonn einen ebenso großen Schritt ins Unbekannte. Während die Astronauten nach erfüllter Mission wieder dorthin zurückkehren durften, von wo sie gekommen waren, blieb den Menschen rund um den Wachtberg der Weg zurück versperrt. Doch das würde heute wohl keiner mehr ernsthaft beklagen, war sich Hausmanns sicher.

40 Jahre Wachtberg: Dr. Barbara Hausmanns. (Foto: GW)

Noch in der Nacht zum 1. August 1969 hatte ein heftiges Gewitter die Region erschreckt; ironische Zeitgenossen werteten dies als ein letztes Grollen der Stadt Bonn, die sich nur schwer mit dem Verlust des Landkreises abfinden konnte. Im Zuge der landesweiten kommunalen Neuordnung war nicht nur Wachtberg entstanden, sondern auch der Landkreis Bonn aufgelöst worden. Stattdessen gab es jetzt den Rhein-Sieg-Kreis mit sechs linksrheinischen und dreizehn rechtsrheinischen Kommunen.


Für dieses Neuordnungs-Karussell hatte es gute Gründe gegeben. Im zur Bundeshauptstadt ernannten Bonn wurde zwar die Politik gemacht, doch eine große Zahl der Beamten und Angestellten der Bundesministerien und dazu gehörenden Einrichtungen lebte nicht in Bonn, sondern in der Region rechts und links des Rheins. Und all diese Menschen und ihre Familien brauchten Wohnungen, Häuser, Kindergärten sowie Schulen; die gesamte gemeindliche Infrastruktur von Wasserwerken bis hin zu Friedhofsplätzen musste dem Bedarf eines Regierungssitzes angepasst werden – in Bonn und in der Umgebung.

Weder die dörfliche Infrastruktur noch die alten Verwaltungsstrukturen eines Amtes boten ideale Voraussetzungen, um gute Arbeit für die vielen Neubürger und natürlich die Einheimischen zu machen. Als Fitnessprogramm für die ganze Region bzw. ganz Nordrhein-Westfalen sollte folglich die „Kommunale Neuordnung“ dienen, deren Ziel die Schaffung leistungsstarker kommunaler Einheiten war.

Früh erkannte man in den Dörfern des Amtes Villip gewisse Begehrlichkeiten der Stadt Bonn und reagierte weitsichtig: vielleicht war es die Nähe zu Godesberg, die die Niederbachemer vorsichtig werden ließ. Jedenfalls machten sie sich schon 1966 für eine „Großgemeinde Drachenfelser Ländchen“ stark, um auf keinen Fall von Bonn geschluckt zu werden. Die Ratsversammlungen der einzelnen Dörfer waren aufgefordert, „möglichst klar Stellung zu beziehen“. Das Projekt einer Drachenfelser Großgemeinde war damit offiziell geboren. Überraschende Schützenhilfe kam aus dem benachbarten Arzdorf. Dort votierte Bürgermeister Ludwig Velten für den Anschluss an die Ländchengemeinde. Auch sein Kollege Leo Gütten aus Adendorf plädierte für die Loslösung von Meckenheim. Schließlich stimmten im Frühjahr 1968 auch die Fritzdorfer sowie die noch in zwei Lager geteilten Pecher der Gründung eines neuen Gemeindeverbandes zu.

Am 20. Juni 1969 hieß es schließlich im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land NRW: „Das Amt Villip wird aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Wachtberg.“ Offizieller Geburtstag war der 1. August 1969, an dem das Gesetz zur Kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn in Kraft trat. All die Entscheidungen bis hin zur Gründung Wachtbergs sowie des neuen Rhein-Sieg-Kreises wurden von der nordrhein-westfälischen Landesregierung intensiv begleitet und moderiert. Zwar wurde der neue „Halskrausenkreis“ um Bonn, wie der Rhein-Sieg-Kreis auch despektierlich genannt wurde, von der Bevölkerung keineswegs euphorisch gesehen, aber auf Verwaltungsebene fand man schnell zueinander.

Im Vorfeld der Gemeindegründung hatte man sich sowohl in der Landeshauptstadt Düsseldorf als auch in den Dörfern um den Wachtberg viele Gedanken um einen passenden Gemeindenamen gemacht. Nachdem „Gudenau“ und „Berkum“ verworfen worden waren, schien allen Beteiligten „Wachtberg“ der richtige Name zu sein. Es leuchtete ein, die geographische Mitte der Kommune mit dem Wachtberg als Namensgeber zu wählen. Das 1921 eingeweihte Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege mit seiner jährlichen Prozession zu Christi Himmelfahrt hatte sich ohnehin „zu einem wichtigen Kristallisationspunkt entwickelt“. Im April 1970 gab es dann auch die neuen Ortsschilder: bis heute prangt dort groß zuerst der jeweilige Dorfname, darunter kleiner „Gemeinde Wachtberg“.

Die erste konstituierende Ratssitzung fand im großen Saal der Berkumer Gaststätte Lohmer am 27.11.1969 statt. Aus der Übergangszeit vom 1. August bis dahin wusste Hausmanns einige Kuriositäten und Anekdoten zu berichten. Es sei sicher das Verdienst des ersten Gemeindedirektors Schmidt sowie seiner Mannschaft, die wichtigen politischen Entscheidungen in den 70er Jahren vorbereitet und dann umgesetzt zu haben. Dies gilt in gleichem Maß für die Arbeit der Gemeinderäte, die genauso wie die Verwaltung vor der schwierigen Aufgabe standen, aus Wachtberg eine Gemeinde des Typs A zu machen - mit Schule, Sportplatz, Sporthalle, Lehrschwimmbecken, Altenheim, Jugendheim, Kindergarten, Postamt, Bücherei, Versammlungsräumen, Gemeindepflegestation, Feuerwehr und Friedhof.

Mehr darüber wird in einem Buch über die ersten 40 Jahre der Gemeinde Wachtberg stehen, an dem Dr. Barbara Hausmanns zurzeit arbeitet.

(Der Festvortrag im Wortlaut ist nachfolgend als PDF-Dokument nachzulesen.)

Geburtstagsglückwünsche

Nachdem das Wachtberger Jugend- und Kammerorchester die Zuhörer mit dem 2. Satz aus der Sinfonie-Kantate „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy begeistert hatte, konnte Bürgermeister Hüffel sechs ganz besondere Ehrengäste begrüßen:
die Wachtberger Josef Schäfer, Wolfgang Bruns, Ingrid Hockauff, Edith Kömpel, Lieselotte Rübenach und Willi Zettelmeyer. Sie alle feiern, wie die Gemeinde Wachtberg, am 1. August Geburtstag.

Gemeinsam mit Inspektoren-Anwärterin Sandra Pung, die hierfür im Drachenkostüm erschien, gratulierte und überreichte er den „Geburtstagskindern“ tönerne Drachenfiguren als Geburtstagspräsente. Schäfer, der seinen 80. Geburtstag beging, merkte dabei an, dass die am 1. August-Geborenen unter dem Sternzeichen des Löwen stehen und das sei auch für Wachtberg das richtige. 

 40 Jahre Wachtberg: Geburtstagskinder – nicht nur die Gemeinde hatte am 1. August Geburtstag sondern auch einige Wachtbergerinnen und Wachtberger. (Foto: GW)


An Wachtbergs erstes Baby, Rosemarie Wachendorf, die genau am 1. August 1969 das Licht der Welt erblickt hatte, am Festakt aber leider nicht teilnehmen konnte, richtete Hüffel einen ganz besonderen Geburtstagsgruß.
 

Geburtstagssketch der Studiobühne Wachtberg

Unterhaltsam und witzig brachten die Mitglieder der Studiobühne Wachtberg ihren Blick auf die Ereignisse bei der Gemeindegründung vor 40 Jahren auf die Bühne:
An einer Bushaltestelle finden sich am 1. August 1969 nach und nach Bürgerinnen und Bürger aus den verschiedenen Ortsteilen ein, die nun alle zur neu gegründeten Gemeinde Wachtberg gehören. Gemeinsam warten sie auf den Bus, der sie zum Festakt nach Berkum fahren soll.
40 Jahre Wachtberg: Die Studiobühne brachte die Gäste mit einem Sketch zum Schmunzeln. (Foto: GW)

 

Mit viel Augenzwinkern zeigten die Akteure in den sich entwickelnden Gesprächen zwischen den Wartenden die bunte Vielfalt der einzelnen Ortschaften der Ländchengemeinde und sorgten damit für große Belustigung bei den Zuschauern.

 


 

Ausklang

Gratulationen der Bürgermeisterin von Michendorf, Cornelia Jung, und des Bürgermeisters Axel Zinke aus Seddiner See, beendeten den offiziellen Teil des Festaktes. Jung bedankte sich für die seit fast 20 Jahren bestehende Freundschaft zur Gemeinde Wachtberg und deren Hilfe beim Aufbau einer neuen Verwaltungsstruktur.

Zum Schluss spielte das Wachtberger Jugend- und Kammerorchester den „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik und versetzte damit alle endgültig in Feierlaune.

Mit den Klängen eines Hit-Potpourris aus dem Jahre 1969 ging der Festakt zu Ende und die Geburtstagfeier auf dem Außengelände konnte beginnen.
 

Geburtstagsfeier mit großer Torte

40 Jahre Wachtberg: Für die Wachtberger gab’s auch eine große Geburtstagstorte. (Foto: GW)Auf einer Geburtstagsfeier darf ein Kuchen nicht fehlen.
Auch die Gemeinde Wachtberg konnte sich auf eine Geburtstagstorte freuen: Riesig, süß, von Marzipan umhüllt, mit dem Wachtberg-Wappen und dem Namen aller Ortsteile verziert hatte eine Wachtberger Bäckerei die Jubiläumstorte kreiert.
Zum Anschnitt der Festtagstorte griffen Bürgermeister Hüffel und die stellvertretenden Bürgermeister Ursula Perkams, Renate Offergeld und Paul Giersberg sowie die Geburtstagskinder Bernd Feldmann und Leonie Krohn, die am 1. August zwölf Jahre alt wurde, gemeinsam zu Kuchenmesser und Kuchenschaufel.
Die zahlreich zum Geburtstagsfest Erschienenen ließen es sich schmecken, und so war die Torte in Kürze gegessen.

Umso länger wurde dafür gefeiert. Das Außengelände lud mit festlich geschmückten Tischen und Stühlen zum Verweilen ein. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgten die Berkumer Dorfmusikanten unter der Leitung von Peter Lex und die Blue Moods Big Band von Jürgen Dietz; die kleinen Gäste erfreute der Zauberer Bagatelli alias Dieter Schröder mit seinen Luftballon-Kunststücken.
 

40 Jahre Wachtberg: Die Berkumer Dorfmusikanten. (Foto: GW)40 Jahre Wachtberg: Die Blue Moods Big Band. (Foto: GW)

 

 

 

 

 

 

 

Getränke und kleine Imbisse bot das Team des Hotels Dahl aus Niederbachem an. Bis nach Mitternacht genossen rund tausend Gäste bei sommerlichen Temperaturen das Fest und tauschten Erinnerungen und Anekdoten aus den letzten 40 Jahren aus. (GW)