Gemeinde Wachtberg

Offenes Atelier bei Rudolf Hürth

Rudolf Hürth: Blick in die Galerie, im Hintergrund Hürths Bild „What a wonderful world“. (Foto: GW) Wachtberg-Kürrighoven – Am letzten Wochenende der 3. Wachtberger Kulturwoche(n) öffnete der Kürrighovener Bildhauer und Maler Rudolf Hürth wie bereits in den beiden Vorjahren sein Atelier sowie seinen Ausstellungs- und Ideenpark.

3. Wachtberger Kulturwoche(n)

 


 

Die zahlreich erschienenen Gäste wurden sogleich wieder von der ganz besonderen Atmosphäre, die Hürth in seinem Garten geschaffen hat, eingenommen. Ein musikalisches Rahmenprogramm rundete das Kulturerlebnis ab.

Rudolf Hürth: Ansicht Innenhof. (Foto: GW)

 

 

 



 

 


Hürths Kunst, seine zum Teil über zwei Meter hohen Stelen, finden sich überall im Park verteilt – neben klassischen Skulpturen, alten Wassertrögen und blühenden Büschen reihen sich seine Objekte ein und finden zusammen zu einer Harmonie, in der die expressive, zuweilen emotional anrührende Wirkung von Hürths Kunst mit der Wechselhaftigkeit der Natur eine spannende und zugleich beschauliche Balance eingeht.

Rudolf Hürth’s Ausstellungs- und Ideenpark. (Foto: GW)



Menschen in Bewegung, in sich verschlossen oder aus sich herausbrechend, sind nach wie vor die vorherrschenden Themen in seinen Bildhauerarbeiten. Rudolf Hürth: Skulptur. (Foto: GW)

 

 

 

 

 Neben der Liebe zur Kunst aus Stein hatte sich Rudolf Hürth in diesem Jahr verstärkt auch der Malerei gewidmet. Sein großformatiges, reliefartiges Bild „What a wonderful world“ in leuchtenden Farben empfing die Besucher direkt zu Anfang beim Betreten seiner Galerie.

Rudolf Hürth: Büste. (Foto: GW)

 

Dort hatte er neben zahlreichen kleineren und mittelgroßen Plastiken noch weitere, zum Teil dreidimensionale Ölbilder ausgestellt.

 
Das große Gewächshaus mitten im Garten wurde am Ausstellungswochenende wieder zum „Konzertsaal“.
Der junge Musiker und Preisträger bei Jugend Musiziert, Jens Kratzenberg, begleitete die Ausstellung tagsüber mit stilvoller Unterhaltungsmusik am Flügel.


Rudolf Hürth: "Heart and Soul" mit Monika Jardin und Thomas Lennart. (Foto: GW)
Am Samstagabend spielte das Duo „Heart and Soul“ um den Pianisten Thomas Lennartz und die Sängerin Monika Jardin Popklassiker aus den 70er, 80er und 90er Jahren. Hierzu hatte Lennartz die Stücke, ursprünglich für mehrere Instrumente komponiert, soweit bearbeitet und „herunter gebrochen“, wie er sagt, dass die Musik, nur von einem Duo gespielt, nicht ihren Reiz verliert. Den Gästen gefiel’s und der ein oder andere summte so manchen Oldie mit. (GW)