Gemeinde Wachtberg

Russische Seele

Russische Seele: Russische Tanzgruppe auf der Bühne des Drehwerks. (Foto: Privat) Wachtberg-Adendorf - Voll besetzt war der Saal im Drehwerk in Adendorf, wo im Rahmen der 3. Wachtberger Kulturwoche(n) die Lesung „Russische Seele“ russlanddeutscher Autoren stattfand. Eingeladen hatte der Ökumenische Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit dem Büchereiverbund.

 

 

3. Wachtberger Kulturwoche(n)

 

 

 

Harald Uhl vom Ökumenischen Arbeitskreis stellte in seiner Begrüßung fest, dass die Russlanddeutschen hier eine neue Heimat gefunden haben und ihre Kultur Bestandteil der Gesellschaft geworden sei. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhielten die Autoren, Musiker und Tanzgruppen Gelegenheit, ihre Texte, Lieder und Tänze vorzustellen.
Hans-Dieter Kümpel von der Gemeindeverwaltung Wachtberg dankte dem Ökumenischen Arbeitskreis und dem Büchereiverbund für das Engagement und freute sich, dass Rudi Knorr seine Räumlichkeiten des Drehwerkes für diese Kulturveranstaltung zur Verfügung stellte.

Russische Seele: (v.l.n.r.) Dimitri German, Agnes Gossen-Giesbrecht, Nadeshda Nolden, Harald Uhl, Ludmila Lutz und Martin Thielmann. (Foto: GW)

Agnes Gossen-Giesbrecht moderierte den Abend und las aus ihren Werken. In ihren Erzählungen berichtete sie über ihre eigenen Erlebnisse des Stalin-Terrors.

Während Martin Thielmann aus seinem Buch über die Verbannung seiner Romanfigur „Leila“ las, trugen Nadeshda Nolden und Ludmila Lutz Auszüge aus ihren Erzählungen vor, u. a. aus „Licht und Schatten“.
 

Den musikalischen Rahmen bildeten mit der Gitarre vorgetragene Lieder sowohl in deutscher als auch in russischer Sprache von Dimitri German. Tanzvorführungen in traditionsreichen Trachten begeisterten die Zuschauer zum Abschluss. (GW)