Gemeinde Wachtberg

Kunst und Ton in Adendorf - Farbtöne, lyrische Töne und leuchtender Ton

Kunst und Ton in Adendorf: Frau Ursula Perkams eröffnet die Ausstellung im Atelier Stössel. (Foto: GW) Wachtberg-Adendorf - Das Atelier Stössel in Adendorf, Schäferstraße 3, öffnete anlässlich der 3. Wachtberger Kulturwoche(n) am 24. Juli seine Tore. An diesem Abend waren nicht nur Malereien in leuchtenden Farbtönen zu bewundern sondern auch die für Adendorf bekannten Kunstwerke aus Ton und lyrische Kostproben gesprochener Töne.

 

 

3. Wachtberger Kulturwoche(n)

 

 


Die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Perkams führte in ihrer Eröffnungsrede die zu sehenden und zu hörenden künstlerischen Leistungen auf die inspirierende Adendorfer Natur und die gute Adendorfer Luft zurück, aus der die Künstler die Kraft für ihre Werke schöpfen. Unter dem Motto "Unser Dorf hat Zukunft" rief sie alle Adendorfer auf, es den heutigen Ausstellern gleich zu tun und ihre im verborgenen, schlummernden Talente zu präsentieren. Einen ganz besonderen Dank richtete sie an die Gastgeber, die sich dieses Jahr erstmalig an den Wachtberger Kulturwochen beteiligten.


Kunst und Ton in Adendorf: Gespannt lauschten die Gäste den Lesungen im bebilderten Innenhof des Ateliers von Uli Stössel – im Hintergrund Bilder von Uli Stössel. (Foto: GW)
 

Im Atelier Stössel mit seinem wunderschönen Innenhof stellten der Maler und Grafiker Thomas Wagner und Gastgeber Uli Stössel gemeinsam einige ihrer Werke aus.

Kunst und Ton in Adendorf: Gemälde von Thomas Wagner. (Foto: GW)
 



 

Wagner zeigte mit seinen Bildern, dass er zwar gegenständlich malt, dabei aber gerne Phantasievolles und Experimentelles miteinander in Einklang bringt.

Kunst und Ton in Adendorf: Bilder von Uli Stössel. (Foto:GW)


Stössel überzeugte mit seinen sowohl realistischen als auch abstrakten, großformatigen Acrylbildern die zahlreich erschienenen Gäste.


Kunst und Ton in Adendorf: Günter Perkams ließt aus seinem Gedichtband "Gedichte und Gedanken IV. (Foto: GW)



Einen ganz anderen Ton führte Günther Perkams an: Mit Kostproben aus seinem neusten Gedichtband "Gedichte und Gedanken VI" gewährte er den Zuhörern auf besondere literarische Weise Einblicke in sein Leben und sein Werk.

Kunst und Ton in Adendorf: Rainer M. Engberding las aus seinen Kriminalromanen – im Hintergrund Bilder von Thomas Wagner. (Foto: GW)

 

 

Rainer M. Engberding stellte danach zunächst die in den Medien vorherrschenden Klischees über Morde und Mordermittlung richtig. Doch auch er als Schriftsteller, so Engberding, müsse sich Klischees beugen, denn was wäre ein Krimi ohne Mörder und Leiche. So rezitierte er auch genau diese Passagen aus seinen Werken "Im Schatten der Kugel" und seinem im September erscheinenden neuen Werk "Den die Rache nicht leben lässt - Diakon Braam ermittelt“ und begeisterte damit die Vernissage-Gäste auf spannende Weise.




Große filigrane Tonkugeln, zum Teil beleuchtet, und weitere schöne Einzelstücke des Adendorfer Töpfers Peter Hansen zierten neben der präsentierten Kunst den Innenhof und demonstrierten die für Adendorf bekannte Ton-Kunst. (GW)Kunst und Ton in Adendorf: Kunst aus Ton der Töperei Hansen. (Foto: GW)Kunst und Ton in Adendorf: Kunstwerke der Töpferei Hansen "Leuchtkugeln". (Foto: GW)