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40 Jahre als Gemeindepädagogin gewirkt

Heidrun Würtz trägt sich im Beisein von (hinten v.l.n.r.) BMin R. Offergeld, H.-D. Kümpel und BG S. Christian ins Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg ein. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm) Wachtberg-Berkum (mm) – Heidrun Würtz … wer kennt sie nicht?! 40 Jahre lang hat sie als Gemeindepädagogin der Evangelischen Kirchengemeinde Wachtberg das gemeinschaftliche Leben im Ländchen mit geprägt. Jetzt hat sie ihren Abschied genommen und sich auf Einladung von Bürgermeisterin Renate Offergeld ins Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg eingetragen.

Hierfür wählte Würtz als Zitat Psalm 73, 28 aus. Mit diesem käme gut zum Ausdruck, worauf sie bei ihrer Arbeit in diesen vielen Jahren immer vertraut habe, erläuterte sie und fügte einen herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Gemeinde Wachtberg und der Evangelischen Kirchengemeinde Wachtberg an.

Rückblick auf 40 Jahre Gemeindetätigkeit
Mit viel Humor und großer Zufriedenheit blickte Würtz in der kleinen Feierstunde gemeinsam mit Offergeld, Beigeordnetem Swen Christian und Hans-Dieter Kümpel auf ihre Anfänge zurück. Dieser freute sich, als langjähriger Wegbegleiter von Würtz bei diesem besonderen Anlass dabei sein zu können. Beide kennen sich von der ersten Stunde an, d.h. seit Würtz vor 40 Jahren mit Mitte Zwanzig zum Vorstellungsgespräch kam. Und so wurden auch schnell Erinnerungen geweckt an die ersten Jahre, damals, als hier noch wenige Protestanten*innen lebten und die evangelische Kirchengemeinschaft Wachtberg noch als dritter Bezirk der Evangelischen-Heiland-Kirchengemeinde Bad Godesberg zugordnet war. Mit 30 Jahren kam Würtz bereits ins Presbyterium. Viele Projekte tragen ihre Handschrift. So startete sie 1980 die erste Krabbelgruppe, 1981 folgte schon die Gründung einer Spielgruppe. Voller Wehmut schaute sie auf die einstigen Seniorenförderungen zurück, die in den Anfangsjahren noch Ausflüge, Seniorenkreise und ein vielfältiges Programm ermöglichten. Leider wurden die Mittel hierfür aber immer weiter zurückgefahren. Stolz zeigte sie sich umso mehr mit Blick auf die Konfirmationsvorbereitungen, die sich in der Vergangenheit doch sehr vom strengen Lernen zum nunmehr lockeren Miteinander gewandelt haben, in denen ein aufgeschlossener Umgang gelebt und gefördert werde.

Würtz strahlt, wenn sie ihre Arbeit so Revue passieren lässt, und man spürt, dass hier jemand mit Herz und Seele gewirkt hat. „Wachtberg ist ein Paradies!“, sagte sie zum Schluss. Sie verlässt Wachtberg und freut sich mit ihrem Mann auf ihren Ruhestand in Bad Soden im Taunus, in der Nähe von Tochter und Enkelkind. Viele Wachtberger*innen, jung wie alt, werden sie vermissen… ganz sicher.