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Von Hannes Wader bis zu den Beatles

Weggefährten: Vollblutmusiker Toni Becker (l) und Günter Woititzka. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mf) Wachtberg-Züllighoven (mf) – „Die Weggefährten“ – keiner verdient den Namen so sehr wie Toni Becker und Günter Woititzka, die die zahlreichen Besucher mit ihren Liedern in vergangene, aber eben doch immer präsente Zeiten begleiteten.

12. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

 

„We love music – handmade“ ist der Wahlspruch der beiden Vollblutmusiker.

Und getreu diesem Motto klangen Songs bekannter Liedermacher und Songwriter durch die sonnendurchflutete Züllighovener „Kulturscheune“ von Dorothee und Alois Hochgürtel.

Schon die ersten Lieder der Beatles „8 days a week“, „Carnival is over“, 1967 von The Seekers gesungen, oder auch „Good Morning America how are you“ von Arlo Guthrie passten zur sommerlichen Stimmung.

Weggefährten: Das Publikum war sich einig: Was für ein toller Abend! (Foto: Gemeinde Wachtberg/mf)


Extra für die 12. Wachtberger Kulturwochen hatten sich die beiden Sänger und Gitarristen vorgenommen, mehr Songs von Liedermachern wie Hannes Wader oder Reinhard Mey zu spielen. So waren auch eher seltener gespielte Lieder zu hören wie zum Beispiel Reinhard Meys Lied zum Tod eines Freundes, „Schade, dass Du gehen musst“.  Verstohlen suchte so mancher Gast die Hand des/der Liebsten bei „Wie vor Jahr und Tag liebe ich Dich noch“.

Fehlen durften aber auch nicht gute alte Songs von den Everly Brothers wie „Wake up little Susy“, John Denvers „Take me home“ und natürlich von Simon & Garfunkel.

 

Und auch die Freunde des kölschen Liedguts kamen nicht zu kurz und sangen Willi Millowitschs Hymne, „Ich ben ene kölsche Jong“, ebenso mit wie „Drink doch ene met“ von den Bläck Fööss.

In der Scheunenatmosphäre mit Stroh, der Kutschensammlung von Alois Hochgürtel, leckerem Bio-Wein und selbstgebackenem Schwarzbrot mit Kräuterbutter von Ehefrau Dorothee und den abwechslungsreichen Songs war für jeden musikalischen und kulinarischen Geschmack etwas dabei. Kein Wunder, dass „Die Weggefährten“ in nur fröhliche Gesichter gut gelaunter und nur zu gerne mitsingender Gäste schauen konnten. Das Publikum wollte die Beiden gar nicht gehen lassen, aber nach einigen Zugaben war mit „Gute Nacht, Freunde“ leider auch wirklich Schluss.