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Interkommunale Energieberatung: Nächster Termin am 21. September in Rheinbach

Energieberatung: Logo Verbraucherzentrale Wachtberg/Rheinbach (mm) - Individuelle Fragen zu Energiethemen beantwortet Waltraud Clever von der Verbraucherzentrale NRW am Donnerstag, 21. September 2017, von 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus der Stadt Rheinbach. Diese interkommunale Energieberatung steht allen Bürgerinnen und Bürgern aus den Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg offen.

Eine Anmeldung zur Energieberatung ist erforderlich. Ansprechpartner ist der interkommunale Klimaschutzmanager Tobias Gethke: Telefon 02222/945-285, E-Mail: tobias.gethke@stadt-bornheim.de. Eine Beratung dauert 45 Minuten und kostet dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nur 7,50 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Staatliches Geld für Solarstromspeicher sichern
Batteriespeicher, mit denen Sie Strom vom eigenen Dach auch nach Sonnenuntergang nutzen, können sich Bürgerinnen und Bürger der Klimaregion Rhein-Voreifel weiterhin staatlich fördern lassen. Die Mittel im Förderprogramm „KfW 275“ wurden unlängst aufgestockt. Aber: „Die Sätze sinken schneller als ursprünglich geplant“, erklärt Dipl.-Ing. Waltraud Clever, Energieexpertin der Verbraucherzentrale NRW. „Den höchsten Zuschuss erhält nur noch, wer bis Ende September einen Antrag stellt.“ Derzeit werden über einen Tilgungszuschuss im Rahmen des Kreditprogramms 16 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen. Ab Oktober sind es nur noch 13 Prozent, zum Jahreswechsel sinkt der Satz auf zehn Prozent. Ende 2018 läuft die Förderung ganz aus. Die Anteile beziehen sich auf die Anschaffungs- und Installationskosten des Speichers. Die Obergrenze der Förderung hängt aber von der Leistung der Solaranlage ab. „Wird der Speicher gleichzeitig mit der Anlage montiert, sind aktuell bis zu 320 Euro pro Kilowatt drin“, erklärt Clever „Ab 2018 sind es noch 200 Euro.“
Wer nun schnell ans Werk gehen möchte, sollte allerdings nichts überstürzen, betont Clever: „Angehende Solaranlagenbetreiber müssen immer erst den Förderantrag stellen und eine Bewilligung haben, bevor sie einen Kauf- oder Montagevertrag unterschreiben. Sonst fließt gar kein Geld vom Staat.“ Trotz sinkender Preise für Batteriespeicher könne die Förderung noch über die Wirtschaftlichkeit der Anschaffung entscheiden.