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Kunst und Klassik, Theater und Tanz, Rumpelkäppchen und Rockmusik - Erster Wachtberger Kinder- und Jugend-Kulturtag punktete mit Vielfalt

Kinder- und Jugend-Kulturtag 2012 (Foto-Collage: GW) Wachtberg - Was die „Großen“ können, können die „Kleinen“ sicher ebenso. Und so war es auch … an dem in diesem Jahr im Rahmen der 6. Wachtberger Kulturwochen erstmals veranstalteten Kinder- und Jugend-Kulturtag. Der erste September stand ganztägig im Zeichen der jungen Künstler in Wachtberg. Zahlreiche Ausstellungen, Theateraufführungen, Tanz, Konzerte und vieles mehr von und für Kinder und Jugendliche an elf Veranstaltungsorten füllten diesen Tag.

2012 - 6. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

 

1. Rumpelkäppchen und Froschwittchen

Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Oberbachem - u.a. mit Mörchenerzählerin Babo, Barbara Bohm. (Foto: GW)
Wachtberg-Oberbachem
– Sich in märchenhafte Wesen verwandeln, Zauberstäbe und -hüte basteln, ein Märchenmix-Rätsel lösen, einer Märchenerzählerin lauschen und eine Aufführung von „Dornröschen“ standen im Oberbachemer Kindergarten „Die kleinen Strolche“ auf dem Programm.Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Oberbachem - u.a. mit "Dornröschen"- Aufführung. (Foto: GW)



 


 

 

 

 

Zum Dornröschen-Lied, gemeinsam gesungen von den Gästen, spielten die als Prinzessin, Prinz und Feen verkleideten Kinder die Geschichte um die Prinzessin, die nach jahrelangem Schlaf vom Prinzen wach geküsst wird.

Dem Thema Märchen wird sich die Kita noch bis Weihnachten widmen. Grimm’s Märchen stehen dabei im Mittelpunkt. Auch Märchenerzählerin Babo, Barbara Bohm, hatte eine Auswahl davon im Gepäck. Gespannt lauschten die Kleinen der Erzählung vom Froschkönig. 

2. Mit Zaubertrank und Rasselmatz allen Sinnen auf der Spur

Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Niederbachem - u.a. mit einer Kunstausstellung (hier eines der "Drachen"-Bilder). (Foto: GW)

 Wachtberg-Niederbachem – Als Feen, Elfen. Drachen und Einhörner verkleidet präsentierten die Kinder der Kindertagesstätte „Drachenhöhle“ in Niederbachem ihre Kunstwerke. Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Niederbachem - u.a. mit einer Ausstellung (hier einige "Glitzer"- Bilder). (Foto: GW)

Die Jungen hatten aus verschiedenen Materialien Feuer speiende Drachen aufs Papier gebracht, die Mädchen aus Schleifen, Silber-Deko und Glitzer Feen und Elfen.


Auch die ganz Kleinen, die U-3ler, hatten auf lila Karton erste künstlerische Hand- und Fußspuren hinterlassen.

Die Biologin Miriam Mews unternahm mit den Kindern schließlich Sinnexperimente und Wahrnehmungsspiele.
Da war nicht nur ein Barfuss-Parcours mit Sand, Stroh, Tannenzapfen und Steinen aufgebaut, sondern an verschiedenen Tischen galt es zu riechen, zu schmecken, zu fühlen und zu hören. An Säckchen mit unterschiedlichem Inhalt hieß es zu ertasten, was sie verbergen – Erbsen, Geld, Reis, Nudeln, Sand. Bei Dosen mit dem gleichen Inhalt sollte dies am Klang, mehrere Obstsäfte mussten geschmacklich erkannt werden. Mit Pfefferminze, Kaffee, Zimt, Lavendel und Pfeffer gefüllte Socken forderten den Geruchssinn heraus.
Ein Zauberpulver gar war auch im Angebot … einmal damit beträufelt, könne jeder fliegen.

Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Niederbachem - u.a. Sinnexperimenten. (Foto: GW)

Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Niederbachem - u.a. mit Sinnexperimenten. (Foto: GW)

 

 

 

 

 

 


 

3. KinderKunst – Kunst für Kinder

Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Villip - u.a. mit "Kugel"- Bildern. (Foto: GW)Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Villip u.a. mit "Kugel"-Bildern. (Foto: GW)
Wachtberg-Villip
– In der Kindertagesstätte KinderW.E.L.T. in Villip konnten die kleinen Künstler neben Klickerbildern, bei denen eine in Farbe getränkte Murmel übers Papiergerollt wurde, auch unter fachmännischer Anleitung von Manfred Niche erste Erfahrungen im Aquarellmalen sammeln.

Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Villip - u.a. mit Aqarell-Malkurs mit Manfred Niche. (Foto: GW)

 

 Die Versteigerung zweier Gemeinschaftsbilder und eines Seidentuchs brachte nachmittags Spannung in die Kita. Gerade erst fertig gestellt, zeigte das eine Bild eine von Friedensreich Hundertwassers Malweise inspirierte Häuserzeile, das andere war ein abstrakter Mix aus Grün- und Gelbtönen.

Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Villip - u.a. mit Erstellen eines großen Gemeinschaftsbildes nach Hundertwasser-Motiven. (Foto: GW)

 

 

Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Villip - u.a. mit dem Erstellen eines großen abstrakten Gemeinschaftsbildes. (Foto: GW)

Erstes erzielte unter Auktionator Norbert Schulten, Rektor der benachbarten Grundschule, einen Höchstpreis und wechselte für 155 Euro den Besitzer.
Das zweite, grüne Bild brachte 107 Euro ein.
Das Seidentuch schließlich erzielte einen Gewinn von 100 Euro.

Der gesamte Erlös kommt dem Förderverein des Kindergartens und damit wieder den Kindern zugute. 

 

4. Kunst zum Selbermachen

Wachtberg-Villip – Mit Pastellkreiden malen, fließende Farb- und Stempelbilder herstellen und die Vielfalt der Farbzentrifuge erleben waren im Familienzentrum "Drachenfelser Ländchen" in Villip im künstlerischen Angebot.

Zahlreiche Gäste sowie Eltern und Kinder versuchten sich an leuchtenden Folienbildern. Dabei wurden mehrere Farbkleckse in eine Klarsichthülle gefüllt und die Folie dann zugeschweißt, so dass die Farben anschließend beweglich blieben und immer wieder neu „verschoben“ werden konnten.

Andere Besucher ließen sich überraschen, was für Bilder in der Farbzentrifuge entstehen, wieder andere übten sich im Stempeldruck.

Kinder- und Jugend-Kulturtag im Familienzentrum Villip - u.a. mit Bildern aus der Farbenzentrifuge.Kinder- und Jugend-Kulturtag im Familienzantrum Villip - u.a. mit Folien-Bildern. (Foto: GW)Kinder- und Jugend-Kulturtag im Familienzentrum Villip - u.a. mit Stempel-Bildern. (Foto: GW)

5. Sängerwettstreit auf dem Maulwurfshügel

Wachtberg-Werthhoven – Zu einer Theateraufführung hatte die Kindertagesstätte "Maulwurfshügel" in Werthhoven eingeladen. Der „Sängerwettstreit auf dem Maulwurfshügel“ stand an. Es moderierten Sarah und Tom, beides ehemalige „Maulwürfe“, aber mittlerweile Schulkinder.

Die Kindergartenkinder hatten sich lustige Verkleidungen gebastelt, die sie unter anderem zu Grashüpfern, Bienen, Stechmücken und Käfern werden ließen.

Gilbert Grashüpf machte den Auftakt. Es folgten die Schmetterlinge, die Bienchen und die Mücken, zusammen bildeten sie schließlich den Wiesenchor. Auch die Käfer durften nicht fehlen. Zu guter letzt trat die kleine Wanze auf die Bühne: „Bin ich jetzt endlich mal dran?“ Nach den Hummeln und den Glühwürmchen kam sie dann auch an die Reihe … mit „Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze.“ 

6. Fabelhafter Skulpturengarten

Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Adendorf - u.a. mit der "Kuh Gisela". (Foto: GW)
Wachtberg-Adendorf
– Tolle Figuren hatten die Kinder des Integrativen Kindergartens „Die Fabelkinder“ in Adendorf gebastelt und in einem „fabelhaften Skulpturengarten“ ausgestellt. Trotz Regens fanden sich viele Interessierte ein, bestand doch die Möglichkeit, die Kunstobjekte zugunsten des Kindergartens zu ersteigern. Kinder- und Jugend-Kulturtag in der Kita Adendorf - u.a. mit "Schnecke Gerri". (Foto: GW)

Prächtig anzusehen warteten die „Kuh Gisela“, die „Schnecke Gerri“, Pilze, Libellen, Schweine und Paradiesvögel aus Pappmachée auf einen Käufer. Kuh und Pilze wechselten ihren Besitzer, die Schnecke wartet immer noch sehnsüchtig.

Auch zu sehen war ein Kunstwerk, das aus Gräsern, Federn und Blättern bestand. Auf ihren Waldtagen hatten die Kinder das Material hierfür gesammelt.

Auf ganz andere Art künstlerisch betätigt hatten sie sich mit Ton. Jedes Kind konnte eine Kachel durch einritzen, eindrücken und anmalen gestalten; alle Kacheln zusammen bildeten schließlich einen Torbogen.

7. Chagall-Ausstellung und Kunstwerkstatt mit Bildern zur Bibel

Kinder- und Jugend-Kulturtag im kath. Familienzentrum Berkum - u.a. mit Chagall-Ausstellung. (Foto: GW)
Wachtberg-Berkum
– Passend zur Ausstellung „Bilder zur Bibel“ mit Lithografien von Marc Chagall bot das Familienzentrum Sankt Marien in Zusammenarbeit mit dem Büchereiverbund Wachtberg Besichtigungen und Kunstworkshops zum Thema an.

Chagall schuf die Lithografien der Verve-Bibel in den 50er Jahren. Sie stellen biblisches Geschehen von der Genesis bis zu den Propheten dar.

Kunsthistorikerin Dr. Hildegard Heitger-Benke vom Bistum Köln begleitete den jetzt ausgestellten Zyklus und führte Kinder, Jugendliche und Familien sowie Kita-Gruppen und Schulklassen durch die Werkschau in der Katholischen Kirche Sankt Maria Rosenkranzkönigin in Berkum. Kinder- und Jugend-Kulturtag im kath. Familienzentrum Berkum - u.a. mit Kunstwerkstatt zur Chagall-Ausstellung. (Foto: GW)

Die Museumspädagogin des Bonner Kunstmuseums, Annelore Blum, bot zweieinhalb Wochen lang eine Kunstwerkstatt für Kinder an. Hier konnten die Mädchen und Jungen die zuvor gesehenen Bilder mit ihrer eigenen Handschrift nachempfinden oder eigene Bilder zum Thema malen. Die Ergebnisse waren zuweilen überraschend, berichtete Blum. Während jüngere Teilnehmer frei aus dem Gedächtnis gemalt hätten, hätten sich zum Beispiel die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Sekundarschule verstärkt Skizzen gemacht. Herausgekommen seien tolle Bilder, zudem habe sich unter den Jugendlichen an der Geschichte von Kain und Abel eine rege Diskussion entwickelt.

8. Goldwerte Natur und Mangas

Wachtberg-Villip – Das Jugendhaus Villip präsentierte Werke unter dem Titel „Natur ist Gold wert“. Die auf Leinwänden aufgebrachten Naturgegenstände hatten Kinder und Jugendliche Ende Juni in einem Workshop unter Anleitung von Gabriele Höhne gefertigt und mit Blattgold verfeinert.

Kinder- und Jugend-Kulturtag im Jugendhaus Villip - u.a. mit Ausstellung "Natur ist Gold wert" (hier: "Meeresgrund"). (Foto: GW)Kinder- und Jugend-Kulturtag im Jugendhgaus Villip - u.a. mit Kunstausstellung "Natur ist Gold wert" (hier: Der komische Vogel"). (Foto: GW)Kinder- und Jugend-Kulturtag im Jugendhaus Villip - u.a. mit Ausstellung "Natur ist Gold wert" (hier: "Die Kraft der Wurzel"). (Foto: GW)

Da fanden sich Wurzeln, Steine, Maisstangen, Eicheln, getrocknete Blumen und Gräser sowie Muscheln. Die Leinwände waren vor dem Aufkleben eingefärbt oder bemalt worden. Entstanden sind beachtliche Werke mit Höhen und Tiefen, Wellen und Wogen, glatten und rauen Oberflächen. Sie tragen so schöne Titel wie „Meeresgrund“, „Der komische Vogel“, „Kraft der Wurzel“, „Fliegendes Herz“ oder „Flammendes Inferno“. Einige Bilder fanden dann auch Liebhaber und konnten zugunsten des Jugendhauses gekauft werden.

Kinder- und Jugend-Kulturtag im Jugendhaus Villip - u.a. mit Manga-Malen. (Foto: GW)Kinder- und Jugend-Kulturtag im Jugendhaus Villip - u.a. mit dem Erstellen eines großen Manga-Gemeinschaftsbildes. (Foto: Privat)
 

 

 

 

 

Daneben entstand gemeinsam mit der zwölfjährigen Maria Hartmann, zusammen mit vielen anderen Kindern, ein großes Manga-Bild zum Thema „Sporty Kids“. Bestehend aus neun Einzelbildern schmückt es jetzt das Jugendhaus.
www.jugendhaus-villip.de

9. Fotoausstellung - Wachtberg aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen

Wachtberg-Berkum – Was Kinder und Jugendliche in Wachtberg "richtig gut und richtig doof" finden, zeigte eine Fotoausstellung im Rathaus in Berkum.

Kinder- und Jugend-Kulturtag im Rathaus - u.a. mit Fotoausstellung. (Foto: GW)Unter der Anleitung der Wachtberger Jugendfachkräfte Claudia Schmidt (Gemeinde Wachtberg), Miriam Gardiner (Kath. Jugendwerke Rhein-Sieg) und Frank Fongern (Evang. Kirchengemeinde Wachtberg) waren rund 30 Kinder und Jugendliche mit Einwegkameras im Gemeindegebiet unterwegs, einzige Auflage war, keine Personen abzulichten. Es handelte sich dabei um Kinder und Jugendliche aus den Grundschulen, den offenen Treffs, der 6. Klasse der Sekundarschule und um die Betreuer der Ferienfreizeit. Knapp 600 Bilder sind entstanden. Die Ausstellung zeigte eine Auswahl, auf Angaben zu den Fotografen und Erklärungen zum Abgebildeten wurde bewusst verzichtet, um Gespräche und Diskussionen mit den Kindern und Jugendlichen über die fotografierten Orte und Dinge anzuregen.

Im Rahmenprogramm zur Ausstellungseröffnung, die Bürgermeister Theo Hüffel eröffnete, standen auch die Präsentationen von Bildern des erst siebenjährigen Thore Scholz sowie der Ergebnisse aus dem KinderKunstKinder-Projekt bei Michael Franke. Kinder- und Jugend-Kulturtag im Rathaus - u.a. mit Bildern von Thore Scholz. (Foto: GW)Kinder- und Jugend-Kulturtag im Rathaus - u.a. mit Präsentation des KinderKunstKinder-Projektes bei Michael Franke. (Foto: GW)
 

 

 

 

 

 

Auftritte von jungen Elevinnen der Tanzschule Warneke und der Band „Square Pants“ rundeten die Vernissage ab. Die Zwölf- bis Vierzehnjährigen der Schulband des Clara-Fey-Gymnasiums begeisterten dabei ebenso mit ihrem Repertoire, das Oldies von Deep Purple, Hits von Michael Jackson bis hin zu den neuesten Liedern von Adele umfasste, wie auch durch eine erstaunliche musikalische Professionalität.

Kinder- und Jugend-Kulturtag im Rathaus - u.a. mit einer Aufführung der Tanzschule Warneke. (Foto: GW)Kinder- und Jugend-Kulturtag im Rathaus - u.a. mit der Band „Square Pants“. (Foto: GW)

 

 

 

 

 

 

10. Kleine Musiker ganz groß

Wachtberg-Adendorf – Kleine Musikerinnen und Musiker hatten zum Konzert auf Burg Adendorf eingeladen. Hausherrin Gabriela Freifrau von Loe begrüßte die vielen kleinen und großen Musikbegeisterten im schönen Innenhof der Wasserburg. Wer wohl aufgeregter war, die Eltern und Geschwister im Publikum oder die jungen Akteure? Eine Antwort hierauf fiel schwer, legten doch die Vortragenden eine Souveränität an den Tag, die die Zuschauer verblüffte und verzauberte.

Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Konzert auf Burg Adendorf. (Foto: GW)Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Konzert auf Burg Adendorf. (Foto: GW)
Max Schneider
(5. Klasse) und Vincent Rau (4. Klasse) an der Trompete sowie Paul Schneider (3. Klasse) an der Posaune meisterten ihren Auftritt, eine „Pavane“ von Claude Gervais gemeinschaftlich ebenso ruhig und konzentriert wie Vincent Rau alleine sein Solo des „Pop Prelude“ von Michael Gumpinger, begleitet nur am Klavier von Julia Rau.


Die Viertklässlerin Linn Breme spielte danach sehr schön und ausgeglichen auf der Querflöte – „Russka“ von Aniko Baberkoff und „Michail“ von Heinz Both.

Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Konzert auf Burg Adendorf. (Foto: GW)
Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Konzert auf Burg Adendorf. (Foto: GW)
Selbst Anni Fritzsche ließ sich durch einen Windstoß, der ihre Notenblätter durcheinander wirbelte, nicht aus dem Konzept bringen. Nachdem die Seiten mit Klammern fixiert waren, setzte sie ihr Blockflötenspiel, eine „Pastorale“ und ein „Dance“ aus F. Williams Journal-Book fort, als wäre nichts gewesen.


Einen Auszug aus Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ spielte Julia-Sophia Franke am Klavier. Ohne Schwierigkeiten meisterte sie alle Passagen.

Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Konzert auf Burg Adendorf. (Foto: GW)
Dem Violoncello verschrieben hat sich Luise Braumann. Die Viertklässlerin hatte von Katherine Colledge zwei Stücke ausgewählt, begleitet wurde sie dabei von ihrer Mutter Anke Braumann am Klavier.


Ans Piano setzte sich danach Katharina Moser (5. Klasse). Bachs Praeludium I C-Dur aus dem Wohltemperierten Klavier hatte sie mitgebracht. Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Konzert auf Burg Adendorf. (Foto: GW)


Auf der Geige faszinierte anschließend Vera Merziger mit ihrem sauberen, ausdrucksstarken Spiel von Jules Massenets „Thais’ Meditation“ die Zuhörer.

Anna-Maria Franke (6. Klasse) beendete mit dem ersten Satz aus Beethovens „Mondscheinsonate“ am Klavier die Auftritte einzelner Vortragender.

Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Konzert auf Burg Adendorf. (Foto: GW)

Seine erste Aufführung vor größerem Publikum hatte dann das Vororchester des Wachtberger Jugendorchesters mit Nadja Dummer, Paulina Merz, Michelle Riesen (Geige) und Maia Christodaro, Johanna Hindert, Ariella Stich (Cello). Unter der Leitung von Regula Sager gaben sie einige Stücke zum Besten.

Das Bläsertrio vom Anfang beendete das Konzert mit Jeremiah Clarkes „Prince of Denmark’s March“ - ebenso bravourös wie es auch begonnen hatte.

Das Publikum honorierte die musikalischen Darbietungen der kleinen Künstler mit langem Applaus.

Julia Rau, Musiklehrerin an der Berkumer Grundschule, hatte die Mädchen und Jungen, alles Schüler oder ehemalige Schüler von ihr, für dieses Konzert gewinnen können. Als Dankeschön für ihre Leistungen überreichte sie jedem eine Sonnenblume und meinte: „Ich glaube, die Gemeinde Wachtberg braucht keine Angst zu haben, dass ihr der musikalische Nachwuchs ausgeht.“ Man darf gespannt sein, wann es mit dem einen oder anderen Jungmusiker ein Wiedersehen gibt.

11. Großes Rockkonzert

Wachtberg-Berkum – Zu einem Rockkonzert im Stumpeberg hatten die Mitglieder des Wachtberger Jugendrates und des neuen Vereins MOVE - Jugend bewegt eingeladen. Mit den vier Bands „Rising Universe“, „Black Lemon“, „Used to Remind“ und “GUNNAR!” konnten sie bekannte Gruppen aus der Region für dieses Event gewinnen. Von 18 bis 23 Uhr gehörte der Grillplatz der Feuerwehr ganz den jugendlichen Musikfans.

Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Rockkonzert im Stumpeberg (1.  „Rising Universe"). (Foto: GW)
„Rising Universe"
machte den Anfang. Die fünf Mitglieder der jungen Band aus Kerpen waren im Schnitt 16 Jahre alt. Sie spielten Eigenkompositionen aus dem Bereich des Pop/Rock. Schade, dass zu Konzertbeginn noch nicht viele Besucher da waren, denn der Leadsänger legte sich mächtig ins Zeug, um die Zuschauer zum Mitrocken zu bewegen. Songs waren unter anderem „Sorrow“, „Please Smile“, „Don’t Cry“ und „Last Border“.Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Rockkonzert im Stumpeberg (2. "Black Lemon"). (Foto: GW)

 

Mit "Black Lemon" aus Königswinter folgte eine Band, die sich dem Deutschrock verschrieben hat. Die vier Musiker spielten ebenfalls Eigenkompositionen. Ein Stück, das sie als „ihr härtestes“ ankündigten, entpuppte sich als schönes Liebeslied. Weitere Stücke waren mit „Neuanfang“, „Ich reiße aus“ und „Unendlich sein“ betitelt.

Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Rockkonzert im Stumpeberg (3. "Black Lemon"). (Foto: Privat)

 

"Used to Remind" zählt zum Genre Metal Core. Die ziemlich harte Musik der sechs Bandmitglieder kam beim Publikum gut an. Ihre Eigenkompositionen begeisterten die Zuschauer, darunter Songs wie „Solang das Herz noch schlägt“, „Traumatisiert“ und „Ich bin, was du brauchst“.Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Rockkonzert im Stumpeberg (4. GUNNAR!). (Foto: Privat)

 

Mit GUNNAR! betrat die letzte Band die Bühne. Sie ist nach dem Bassisten benannt und kommt ursprünglich aus Wachtberg. Die vier Deutschpoprocker spielten neben eigenen Stücken wie „Besser geht’s nicht“ und „Fremde Zeiten“ auch einige Songs von Kettca.

Kinder- und Jugend-Kulturtag mit Rockkonzert im Stumpeberg begeisterte die jugendlichen Fans. (Foto: GW)

 

 

 

Seit dem Frühjahr waren die Initiatoren dieses Konzertes mit der Vorbereitung beschäftigt. Die Hauptorganisation hatte Sebastian Neuburger (Vorsitzender MOVE) zusammen mit Heiko Heinen (JuRa), Markus Blum (MOVE) und Patricia Kammer (Vorsitzende JuRa) inne. 

Mit rund 120 Gästen war das Konzert leider nicht so gut besucht wie erhofft, aber die Atmosphäre und die Stimmung waren gut und die Bands haben super gespielt. Das Feedback sowohl der Veranstalter als auch von den Besuchern fiel dann auch einhellig aus: Beibehalten! 

Fazit des ersten Wachtberger Kinder- und Jugend-Kulturtages

Großen Anklang fand allgemein der erste Wachtberger Kinder- und Jugend-Kulturtag bei allen Teilnehmern und Besuchern. Beibehalten und in den nächsten Kulturwochen wieder veranstalten, war dann auch das einhellige Credo. (GW)