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Tag der offenen Tür bei Cordelia Loosen-Sarr

Flötistin Cordelia Loosen-Sarr (re.) hat durch ihre Schnupperstunden im Rahmen der Wachtberger Kulturwochen schon viele für’s Flötespielen begeistert … so auch Franziska Meurer für Querflöte. (Foto: GW) Wachtberg-Niederbachem – Seitdem die professionell ausgebildete und musikalisch vielseitige Flötistin Cordelia Loosen-Sarr vor vier Jahren erstmals anlässlich der 2. Wachtberger Kulturwochen einen Tag der offenen Tür mit kostenlosen Schnupperstunden anbot, hat sie sich regelmäßig mit diesem Angebot beteiligt. So auch wieder in diesem Jahr.

 

2012 - 6. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

 

Musikalisch begleitete Cordelia Loosen-Sarr zudem die Vernissage des Kunstkreises sowie die Lesung von Günter Perkams und Ilse Fuß.

Die Frage, ob denn nach den Probestunden der vergangenen Kulturwochen jemand ernsthaft Musikunterricht begonnen habe, bejaht die Niederbachemer Musikerin. Flötistin Cordelia Loosen-Sarr (re.) mit Franziska Meurer. (Foto: GW)

 

Franziska Meurer ist eine dieser Schülerinnen. Die Fünfzehnjährige erzählt, dass sie früh in der Musikschule mit C- und F-Blockflöten begonnen, in den letzten Jahren dann aber intensiv Klavier gespielt habe. Seit einem Jahr nun lerne sie bei Loosen-Sarr das Spiel auf der Querflöte. „Ich wollte von klein auf Querflöte spielen“, freut sie sich.

Ihre guten Blockflöten-Kenntnisse wird sie auch wieder aktivieren – in einem Quartett. Loosen-Sarr hat aus ihren Schülern Vierer-Ensembles gebildet, die sich jeweils einmal im Monat zum gemeinsamen Musizieren treffen. Sechs bis acht Gruppen hat sie zuweilen. „Das macht allen sehr viel Spaß und ist äußerst motivierend“, erläutert die Flötistin. Da spielen Zehn- mit Achtzigjährigen zusammen. Möglich ist das, erklärt sie, da im Quartett nicht alle das gleiche Spielniveau haben müssen. Die erste Stimme sei immer am schwersten, aber als vierte eingesetzt können auch weniger Geübte so bereits Erfahrungen in einem Quartett sammeln.


Nicht nur Kinder und Jugendliche hat Loosen-Sarr mit ihren Schnupperkursen begeistert, auch Erwachsene hat sie bewegen können, schlummernde Flötenkenntnisse aufzufrischen. So erzählt Karin Christoph, die sich zusammen mit ihrem Mann Trutz Ludwig ebenfalls regelmäßig mit Kunstausstellungen an den Wachtberger Kulturwochen beteiligt, dass sie durch den Kontakt mit Loosen-Sarr wieder Freude am Querflöte-Spielen bekommen habe. Als „Schülerin der ersten Stunde“ ist sie seit dem ersten Tag der offenen Tür im Rahmen der 2. Kulturwochen mit dabei. Besonders die Atemübungen und verschiedenen -techniken, die Loosen-Sarr ihr im Unterricht vermittelt, und das freie Improvisieren haben ihr Spiel merklich verbessert. Aber nicht nur alleine Christoph profitiert vom Unterricht. Inzwischen gibt es Überlegungen, Workshops der Flötistin in die therapeutische Arbeit der als Psychotherapeutin tätigen Karin Christoph mit einzubinden. Wenn das nicht schöne Synergieeffekte der Wachtberger Kulturwochen sind?!
Music for Life, Cordelia Loosen-Sarr, Mehlemer Straße 70, Wachtberg-Niederbachem. (GW)