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Birken und die Farbe Weiß - Hiltrud Westheide auf Gut Odenhausen

Hiltrud Westheide stellte erstmals auf Gut Odenhausen ihre Bilder vor. (Foto: GW) Wachtberg-Berkum – Erst kürzlich sind die ersten Wohnungen im neu umgestalteten Gut Odenhausen bezogen worden. Hiltrud Westheide ist eine der ersten Bewohnerinnen. Das kleine Atelierräumchen im Garten, in das die Berkumer Künstlerin im Rahmen der 6. Wachtberger Kulturwochen eingeladen hatte, war gerade noch rechtzeitig fertig geworden, berichtete sie … fast noch etwas atemlos aber umso glücklicher.

2012 - 6. Wachtberger Kulturwochen (Banner)
 


Hiltrud Westheide: Drei kleinformatige Birkenbilder aus der Serie „Bäume“. (Foto: GW) 
Westheide zeigte Acrylbilder aus den Serien „Weiß“ und „Bäume“.

Ein Krankenhausaufenthalt habe sie zu der Reihe über die jetzt ausgestellten Birkenbilder inspiriert, erzählte sie, da habe sie immer auf eine Birke vor ihrem Fenster geschaut. Noch im Krankenbett habe sie angefangen, diesen Baum künstlerisch festzuhalten, anfangs auf kleinen Bildformaten, später – zuhause – auch großformatiger. Die Bäume sind abstrahiert dargestellt, in Weiß, Grau und Schwarz gehalten, zuweilen mit leichten Blau- und Grüntönen aufgefrischt.

Noch ausgeprägter offenbart sich ihre Liebe zur Farbreduzierung in Westheides Bildern aus der Serie „Weiß“.Hiltrud Westheide ... aus der Serie "Weiß". (Foto: GW)
Zurückgenommen zeigt sie, dass Weiß in seiner Nicht-Farbigkeit doch voller Nuancen ist. Aus Weiß mit allen Hell-Dunkel-Ausprägungen von Grau, unterlegt mit anderen Farben, die kaum aber doch spürbar durchscheinen, und dem einen oder anderen kleinen Farbtupfer wird bei ihr ein interessantes „Farb“-Spiel. „Die letzten eineinhalb Jahre habe ich sehr farbreduziert gemalt“, erläuterte Westheide. Jetzt habe sie, ergänzte sie, wieder Lust auf mehr Farbe in ihrer Malerei.

Hiltrud Westheide „Birken“. (Foto: GW)

 

 

 

Vielleicht gibt’s ja ein Wiedersehen mit der Künstlerin in den Wachtberger Kulturwochen 2013? Hiltrud Westheide lacht und nickt: „Dann vielleicht im großen Innenhof.“ Erste diesbezüglich zustimmende Anregungen der anderen Gutsbewohner hat sie schon erhalten. (GW)