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Herzenssache zum 25jährigen Jubiläum - Chor Donum Dei einmal anders

Donum Dei – der Chor feierte mit einem weltlichen Konzert sein 25-jähriges Jubiläum. (Foto: GW) Wachtberg-Berkum – „Jooden Daach“ – mit diesem für den Chor eher ungewohnten kölschen Lied von den „Bläck Föös“ hießen die 15 Sängerinnen und drei Sänger von Donum Dei die zahlreich erschienenen Gäste zu ihrem „weltlichen“ Konzert im Rahmen der 6. Wachtberger in der katholische Kirche in Berkum willkommen.


 

2012 - 6. Wachtberger Kulturwochen (Banner)

 

 

Und zu feiern gab es auch etwas. Der Chor blickt 2012 stolz auf 25 Jahre seines Bestehens zurück. Und da Leiterin Anja Ziegelmeier vermutete, dass sicherlich niemand aus dem Publikum ein Ständchen singen würde, stimmten die Chormitglieder selbst ein Geburtstagsständchen an. Nach diesem herzlichen Auftakt war klar, dass dieses Konzert anders werden würde als bisher. Ein bunter, abwechslungsreicher Liedernachmittag stände auf dem Programm … Donum Dei einmal anders, kündigte dann auch Ziegelmeier an.

Donum Dei: Chorleiterin Anja Ziegelmeier moderierte durch das Programm. (GW)
Locker moderierte sie das folgende Programm und wusste oftmals Interessantes zu den Liedern und Interpreten zu berichten. Gefühl war das verbindende Element, das sich in allen Musikstücken wiederfand.

Es gehe nicht nur um Liebe, versuchte Ziegelmeier die Mischung und Auswahl zu erklären, sondern auch um die Liebe zu Dingen und Ideen wie auch zu Gott, die mit Gospels zum Ausdruck gebracht werde.

Auch instrumental stand dieses Konzert auf jungen Füßen. Neben reinem a-capella-Gesang wurde der Chor auf der Gitarre und der Flöte sowie teilweise auch mit Hintergrundmusik begleitet.

Und was dann folgte, war ein Potpouri an Gute-Laune-Musik. Fats Dominos „I’m walking“ erklang ebenso wie Elvis Presleys „Can’t help falling in love“ und „Puppet on an string“. “Top of the world” von den Carpenters sang der Chor ebenso bravourös wie “You raise me up” in der Version von Josh Groban. Aber auch deutsche Lieder standen auf dem Programm der Jubilare, wie das von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“. Gospelmusik zog sich immer wieder durch das Konzert. So waren u. a. die bekannten Lieder „Halleluja“ und „Oh happy day“ zu hören.

Die Chorsängerinnen und -sänger entließen die Zuhörer mit einer Fülle an Klängen und Melodien und beendeten das Konzert genauso, wie sie es begonnen hatten … auf kölsch mit „Joode Naach“. Donum Dei eben einmal anders, auch eine Herzenssache. (GW)