Gemeinde Wachtberg

Energieberatung: Energielabel für Elektrogeräte ab 2012 Pflicht

Energieberatung: Logo Verbraucherzentrale Wachtberg-Berkum - Die nächste Energieberatung im Rathaus der Gemeinde Wachtberg, Rathausstraße 34, in Wachtberg-Berkum findet am Mittwoch, 18. Januar 2012 statt. Dies ist ein Angebot der ILEK-Projektgruppe „Erneuerbare Energien/Energieeffizienz“ in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW.

Eine Anmeldung unter Telefon (0228) 9544 153 oder per E-Mail energieberatung@wachtberg.de ist erforderlich.

Ein Beratungsgespräch dauert 30 bzw. 60 Minuten und kostet aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nur 5 bzw. 10 Euro (für ALG II-Bezieher kostenlos). Die Fragen an Energieberater Wilfried Thalhäuser von der Verbraucherzentrale NRW können alle möglichen Bereiche betreffen, u. a. energetische Sanierung von Häusern, energieeffizienter Neubau, Nutzung der Sonnenenergie, Energiesparen im Haushalt und vieles andere mehr. Die Beratung ist also für Hauseigentümer und Mieter gleichermaßen interessant. 

Neues Energielabel für Elektrogeräte ab 2012 Pflicht - Stromverbrauch auch bei TV-Geräten vergleichbar

Kühl-, Klima- und Gefriergeräte, Elektrobacköfen, Geschirrspül- und Waschmaschinen, aber auch Wäschetrockner und Haushaltslampen sind schon seit längerer Zeit mit einem Label zum Energieverbrauch gekennzeichnet. Seit dem 30.11.2011 müssen nun auch TV-Geräte damit versehen werden. Das für den Hersteller verpflichtende Label gibt Aufschluss über den Stromverbrauch, aber auch über andere Produkteigenschaften wie die Ausrüstung mit einem Schalter, der das Gerät nicht nur in den Standy-by-Betrieb versetzt, sondern vollständig ausschaltet.

Doch das Label ist nicht die einzige Neuerung. Die nächste Stufe der Öko-Design-Richtlinie der Europäischen Union bringt ab 2012 weitere Veränderungen. Diese Richtlinie regelt, wie viel Energie Geräte verbrauchen dürfen, und schließt so weniger sparsame Geräte allmählich vom Markt aus.

Die Stromkosten von Geräten sind langfristig nicht zu unterschätzen. Gerade bei modernen Plasma- und LCD-TV-Geräten vergisst man schon mal, dass das High-Tech-Equipment je nach Größe vier- bis fünfmal so viel Energie verbraucht wie der herkömmliche Röhrenfernseher. Auf dem Energielabel kann deswegen nun der Jahresverbrauch der Geräte abgelesen werden. So werden die unterschiedlichen Modelle in Punkto Stromkosten vergleichbar.

Das lohnt sich, denn die Buchstaben-Kennzeichnung ist je nach Gerätetyp unterschiedlich – und kann manchmal auch verwirren: Bei Kühlschränken wird ab Juli 2012 beispielsweise „A+“ die schlechteste Effizienzklasse darstellen, da „A“-Geräte vom Verkauf ausgeschlossen werden. Für Wäschetrockner oder Elektrobacköfen gilt jedoch weiterhin: „A“-Geräte sind die effizientesten.

Auch Fragen zum Stromverbrauch von Geräten und zum Energiesparen im Alltag beantwortet Energieberater Wilfried Thalhäuser von der anbieterunabhängigen Energieberatung der Verbraucherzentrale in seinen Sprechstunden im Wachtberger Rathaus. (GW)