Gemeinde Wachtberg

Energieberatung: Festtagsbraten lässt Stromzähler heiß laufen

Energieberatung: Logo Verbraucherzentrale Wachtberg-Berkum - Die nächste Energieberatung im Rathaus der Gemeinde Wachtberg, Rathausstraße 34, in Wachtberg-Berkum findet am Mittwoch, 18. Januar 2012 statt. Dies ist ein Angebot der ILEK-Projektgruppe „Erneuerbare Energien/Energieeffizienz“ in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW.

Eine Anmeldung unter Telefon (0228) 9544 153 oder per E-Mail energieberatung@wachtberg.de ist erforderlich.

Ein Beratungsgespräch dauert 30 bzw. 60 Minuten und kostet aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nur 5 bzw. 10 Euro (für ALG II-Bezieher kostenlos). Die Fragen an Energieberater Wilfried Thalhäuser von der Verbraucherzentrale NRW können alle möglichen Bereiche betreffen, u. a. energetische Sanierung von Häusern, energieeffizienter Neubau, Nutzung der Sonnenenergie, Energiesparen im Haushalt und vieles andere mehr. Die Beratung ist also für Hauseigentümer und Mieter gleichermaßen interessant. 

Festtagsbraten lässt Stromzähler heiß laufen

Die Adventszeit ist beim Strom traditionell die verbrauchsintensivste Zeit des Jahres. Denn zum jahreszeitlich bedingt hohen Strombedarf durch längere Beleuchtungszeiten und zusätzliche Heizgeräte kommen noch Lichterketten und ähnliche Deko-Elemente hinzu.

Ein Höhepunkt des Jahres – auch für die Energieversorger – ist die sogenannte „Gänsebratenspitze“ am ersten Weihnachtsfeiertag.

25. Dezember in Deutschland: Mama darf zum Feiertag etwas länger schlafen. Aber ab 9.00 Uhr geht’s los. Die Bratröhren werden auf etwa 180 bis 200 Grad vorgeheizt, und die ersten Weihnachtsgänse in den Backofen geschoben. Die Stromlastkurve steigt bis zirka 11:30 Uhr steil an, wenn die Weihnachtsgänse vor dem Garende bei 225 Grad knusprig gebraten werden; bis dann kurz vor 12:00 Uhr die „Gänsebratenspitze“ erreicht wird. Zusätzlich werden während dieser Zeit noch die Kochplatten für die Beilagen des Weihnachtsschmauses eingeschaltet – im Backofen brutzelt der Festbraten, im Keller rotiert der Stromzähler.

Zu Weihnachten ist deshalb der Elektroherd der größte Stromverbraucher im Haushalt. Über das Jahr verteilt entfallen dagegen nur ca. acht Prozent des gesamten Stromverbrauchs auf das Kochen und Backen. Doch allein dafür zahlt ein Haushalt mit einem Gesamtstromverbrauch von 3.600 kWh in diesem Jahr typischerweise 63 Euro – 2010 waren es erst 58 Euro. Gegenüber dem Jahr 2000 sind die Strompreise sogar um circa 50 Prozent gestiegen. Doch nicht genug: Für 2012 sind schon wieder Erhöhungen angekündigt.

Damit die Stromkosten kein allzu großes Loch in das Budget fressen, empfiehlt Thalhäuser als ersten Schritt den Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter – auch dabei hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. (GW)