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Wachtberg, aus dreizehn Dörfern wird eine Gemeinde - Buch über Wachtbergs kommunale Entwicklung jetzt im Rathaus erhältlich
Wachtberg – Vier Jahrzehnte kommunaler Entwicklung seit 1969 hat das Buch „Wachtberg – aus dreizehn Dörfern wird eine Gemeinde“ von Dr. Barbara Hausmanns, Archiv der Gemeinde Wachtberg, unter vielfältigsten Perspektiven zum Inhalt. Mit freundlicher Unterstützung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) und des Fördervereins Kunst & Kultur in Wachtberg e.V. (KuKiWa) entstanden ist es jetzt zum Preis von 15 Euro im Rathaus erhältlich - ein idealer Lesestoff für die Weihnachtstage.
Zur Buchpräsentation am 8. Dezember im Köllenhof konnten Bürgermeister Theo Hüffel und die Autorin zahlreiche Wachtbergerinnen und Wachtberger begrüßen, darunter viele an der Entstehung des Werkes durch Gespräche, Informationen und Fotomaterial mitgewirkte Zeitzeugen.
Bürgermeister Hüffel dankte Dr. Barbara Hausmanns sowie allen Beteiligten und Sponsoren, die dieses Buch möglich gemacht haben. „Die Wachtberger haben zusammengefunden und doch sind die Adendorfer Adendorfer und die Niederbachemer Niederbachemer geblieben“, so Hüffel, „… dass wir Wachtberger geworden sind, ist das Ergebnis von vielen Menschen in verschiedenen Funktionen“.

Hans-Jürgen Döring, KuKiWa-Vorsitzender und Altbürgermeister erläuterte zum einen den Aspekt, der den Verein KukiWa zur Förderung dieses Buchprojektes bewogen habe, nämlich damit einen Beitrag zur jüngeren Heimatgeschichte zu unterstützen, und zum anderen seine eigenen Erlebnisse als Zeitzeuge, hat er doch genau am 1. August 1969 seinen Dienst in der Gemeinde Wachtberg angetreten. Er lobte Hausmanns Buch als akribisch recherchiert mit einer dabei „lockeren Schreibe“ und wünschte sich, dass es viele Wachtberger lesen werden.
Dr. Norbert Kühn vom LVR, der das Projekt im Rahmen der regionalen Kulturförderung begleitet hat, freute sich, dass der LVR „ein Stück weit dazu beitragen konnte, Geschichte verständlich zu machen“.
Die Autorin Dr. Barbara Hausmanns dankte allen Beteiligten, Helfern und Unterstützern ihrer umfangreichen Recherchen. Besonderen Dank richtete sie an den inzwischen verstorbenen Gemeindedirektor Josef Schmidt, der ihr, wie sie sagte, „ein Gefühl dafür gegeben habe, was der Anfang dieser Gemeinde war“, wie auch an Paul Giersberg für seine hilfreichen Angaben zur Ratsarbeit der letzten 40 Jahre und an Hans-Jürgen Döring, der sie als Mann der ersten Stunde in der Verwaltung bei diesem Projekt sehr unterstützt habe.
Auf 254 Seiten mit mehr als 140 Bildern beschreibt Hausmanns die großen Linien der Entwicklung der 1969 gegründeten Gemeinde Wachtberg und schildert zugleich die kleinen Episoden, die für einheimische wie für zugezogene Bürger mit diesem Weg verbunden sind. Entstanden ist ein historisch akkurater und dabei informativ und leicht zu lesender Wegweiser durch die mehr als 14.600 Tage, in denen die Menschen in dreizehn Dörfern (mit 16 Ortsteilen) ihren Dörfern verbunden geblieben sind und zugleich doch zu einem größeren Ganzen, der Gemeinde Wachtberg, zusammengefunden haben.
Eingeflossen sind in dieses Buch die konkreten Erinnerungen und Erfahrungen, zum Teil auch private Fotografien, von Wachtbergerinnen und Wachtbergern, die dieses Buchprojekt der Gemeinde Wachtberg aktiv begleitet haben. Im Ergebnis ist ein Lesebuch herausgekommen, das vieles in Erinnerung ruft, was möglicherweise schon in Vergessenheit geraten ist, und Neubürgern anderes verständlich machen kann, was auf den ersten Blick vielleicht überraschend und unvermutet erscheinen mag.
Dabei trägt die Autorin, die selbst seit ihrem 3. Lebensjahr in Wachtberg lebt und zahlreiche Publikationen zu örtlichen wie zu regionalen Themen veröffentlicht hat, der bunten Vielfalt der von ungewöhnlich starkem ehrenamtlichen Engagement und intensivem Leben in Vereinen und Nachbarschaften geprägten Wachtberger Wirklichkeit Rechnung. Kultur und Sport, Soziales wie Kirchliches, Gesellschaftliches wie Politisches oder auch Verwaltungshandeln findet sich in diesem Strauß an Themen - und der Appell, den Josef Schmidt als früherer Amtsdirektor des Ländchens und erster Gemeindedirektor Wachtbergs mit Blick in die Zukunft beim Festakt am 1. August 2009 zum Abschluss seiner Rede in der voll besetzten Aula an die politisch Verantwortlichen richtete: dass ihnen auch in Zukunft immer bewusst sei, „welcher Schatz Ihnen mit dieser Gemeinde Wachtberg anvertraut ist“. (GW)
Letzte Änderung: 15. Dezember 2011 - © 2011 Gemeinde Wachtberg