Gemeinde Wachtberg

Energieberatung: Pelletheizung - Neue Regeln für die Förderung

Energieberatung: Logo Verbraucherzentrale Wachtberg-Berkum - Die nächste Energieberatung im Rathaus der Gemeinde Wachtberg, Rathausstraße 34, in Wachtberg-Berkum findet am Mittwoch, 30. November Oktober 2011 statt. Dies ist ein Angebot der ILEK-Projektgruppe „Erneuerbare Energien/Energieeffizienz“ in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW.

Eine Anmeldung unter Telefon (0228) 9544 153 oder per E-Mail energieberatung@wachtberg.de ist erforderlich.

Ein Beratungsgespräch dauert 30 bzw. 60 Minuten und kostet aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nur 5 bzw. 10 Euro (für ALG II-Bezieher kostenlos). Die Fragen an Energieberater Wilfried Thalhäuser von der Verbraucherzentrale NRW können alle möglichen Bereiche betreffen, u. a. energetische Sanierung von Häusern, energieeffizienter Neubau, Nutzung der Sonnenenergie, Energiesparen im Haushalt und vieles andere mehr. Die Beratung ist also für Hauseigentümer und Mieter gleichermaßen interessant.

Pelletheizung: Effiziente Umwälzpumpe und hydraulischer Abgleich seit September Voraussetzung für Zuschuss

Eine Holzpelletheizung überzeugt viele Eigenheimbesitzer durch Komfort und Umweltfreundlichkeit, deshalb hat sich der Brennstoff schnell auf dem Markt etabliert. Zugleich lockt die Förderung aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien. Seit Anfang September gelten nun neue Voraussetzungen für den Zuschuss des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz BAFA).
„Die Zuschüsse erhält seit 1. September nur, wer mit der Pelletheizung zugleich eine effiziente Umwälzpumpe einbauen und einen hydraulischen Abgleich durchführen lässt“, erklärt Wilfried Thalhäuser. Einbau von Anlage und Pumpe sowie der hydraulische Abgleich müssen von einem Fachbetrieb, also einem Heizungsinstallateur, durchgeführt werden. Private Verbraucher können als Nachweis einfach die Rechnung des Fachbetriebs zusammen mit dem ausgefüllten Antrag beim BAFA einreichen. Die geänderten Förderbedingungen gelten auch für den Einbau von Wärmepumpen sowie den Austausch von durch Solarkollektoranlagen unterstützten Heizkesseln.

Thalhäuser hält beide Maßnahmen für mehr als sinnvoll: „Wir empfehlen Verbrauchern diese Maßnahmen in unserer Energieberatung schon seit langem.“ Der hydraulische Abgleich ermöglicht durch die Harmonisierung aller Heizungskomponenten einen effizienten und komfortablen Betrieb des Heizsystems. Außerdem ist er Voraussetzung für den Einsatz einer effizienten Pumpe, die den Stromverbrauch erheblich senkt – ganz im Sinne der ohnehin guten Umweltbilanz der Holzpellets. Deren Einsatz ist nämlich nahezu klimaneutral, da bei der Verbrennung lediglich die Menge an CO2 frei wird, die die Bäume während des Wachstums aufgenommen haben. „Beim Neubau oder der Renovierung einer bestehenden Anlage kann ein Holzpellet-Heizsystem also eine echte Alternative zu einer konventionellen Anlage sein“, betont Thalhäuser.

Wer Fragen zum Einsatz einer Pelletheizung sowie möglichen Fördermaßnahmen hat, vereinbart einen Termin bei der anbieterunabhängigen Energieberatung der Verbraucherzentrale (siehe oben). (GW)