Gemeinde Wachtberg

Energieberatung: Bremse für steigende Stromrechnungen

Energieberatung: Logo Verbraucherzentrale Wachtberg-Berkum - Die nächste Energieberatung im Rathaus der Gemeinde Wachtberg, Rathausstraße 34, in Wachtberg-Berkum findet am Mittwoch, 21. September 2011 statt. Dies ist ein Angebot der ILEK-Projektgruppe „Erneuerbare Energien/Energieeffizienz“ in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW. Eine Anmeldung zum o. g. Termin ist erforderlich ...

... und noch bis Montag, 19. September 2011, 16.00 Uhr, unter Telefon (0228) 9544 153 oder per E-Mail energieberatung@wachtberg.de möglich.

Ein Beratungsgespräch dauert 30 bzw. 60 Minuten und kostet aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nur 5 bzw. 10 Euro (für ALG II-Bezieher kostenlos). Die Fragen an Energieberater Wilfried Thalhäuser von der Verbraucherzentrale NRW können alle möglichen Bereiche betreffen, u. a. energetische Sanierung von Häusern, energieeffizienter Neubau, Nutzung der Sonnenenergie, Energiesparen im Haushalt und vieles andere mehr. Die Beratung ist also für Hauseigentümer und Mieter gleichermaßen interessant.

Bremse für steigende Stromrechnungen

Was die Energiewende tatsächlich für die Strompreise bedeutet, darüber sind sich die Experten noch uneinig. Viele Verbraucher befürchten aber, in Zukunft tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Dass das nicht sein muss, erläutert Thalhäuser. „Jeder kann schon durch kleine Verhaltensänderungen seinen Stromverbrauch und damit die Kosten spürbar senken.“

Der erste Schritt: eine ehrliche Bewertung des eigenen Verbrauchs. Ein Vergleich der aktuellen Stromrechnung mit der des Vorjahres gibt Aufschluss, ob eine höhere Rechnung aus Preissteigerungen oder aus einem gestiegenen Stromverbrauch resultiert. In einem Ein-Personen-Haushalt ist beispielsweise eine Senkung des Stromverbrauchs (ohne elektrische Warmwasserbereitung) auf unter 900 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr machbar. Bei über 1.300 kWh gilt der Verbrauch als hoch. Ein Vier-Personen Haushalt geht mit 2.200 bis 3.300 kWh pro Jahr sparsam mit Strom um. Bei mehr kWh sollten Einsparmöglichkeiten überlegt werden.

Und die finden sich schnell: Durchschnittlich 10 Prozent des gesamten Haushaltstromverbrauches sind Leerlaufverluste, verursacht durch Transformatoren in Halogenlampen oder dem Stand-by-Modus bei Computern, Kaffeautomaten, Ladegeräten, Hi-Fi-Anlagen oder Fernsehern. Einfachste Sparmaßnahme ist daher, elektrische Geräte ganz vom Netz zu trennen, zum Beispiel durch Ausstecken oder mit einer schaltbaren Steckerleiste. Ein Drei-Personen-Haushalt kann so rund 400 kWh oder 88 Euro pro Jahr einsparen. Weitere „Stromsauger“ im Haushalt können mithilfe eines Strommessgeräts aufgespürt werden, dieses kann übrigens jederzeit im Wachtberger Rathaus kostenlos ausgeliehen werden.

Auch wer Hilfe bei der Senkung des Stromverbrauchs benötigt oder Fragen zum Wechsel des Stromanbieters hat, ist in der Energieberatung richtig und kann von Energieberater Wilfried Thalhäuser hilfreiche Tipps erhalten. (GW)