Gemeinde Wachtberg

Energieberatung: Solarwärme für Warmwasser und Heizung

Energieberatung: Logo Verbraucherzentrale Wachtberg – Die nächste unabhängige Energieberatung im Wachtberger Rathaus findet am Mittwoch, 15. Juni 2011, statt. Dies ist ein Angebot der ILEK-Projektgruppe „Erneuerbare Energien / Energieeffizienz“ in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW.

 Ein Beratungsgespräch dauert 30 bzw. 60 Minuten und kostet aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nur 5 bzw. 10 Euro (für ALG II-Bezieher kostenlos). Anmeldungen sind im Rathaus unter Telefon (0228) 9544 153 oder per E-Mail energieberatung@wachtberg.de möglich.

Je nach individueller Fragestellung informiert Energieberater Wilfried Thalhäuser von der Verbraucherzentrale NRW über energetische Sanierung von Häusern, energieeffizienten Neubau, Nutzung der Sonnenenergie, Fördermöglichkeiten, Energiesparen im Haushalt und vieles andere mehr. Die Beratung ist also für Hauseigentümer und Mieter gleichermaßen interessant.
 

Solarwärme für Warmwasser und Heizung: Auf Dauer Entlastung fürs Konto

Angesichts steigender Energiekosten für Erdöl und Gas nehmen die Bedeutung von Solaranlagen und das mit ihnen verbundene Sparpotenzial stetig zu, denn Solarenergie ist kostenlos. Sehr effizient und technisch nicht kompliziert ist zum Beispiel eine thermische Solaranlage zur Ergänzung der Heizungsanlage.

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz schreibt für Neubauten die Nutzung erneuerbarer Wärmequellen vor; Solarwärme kann diese gesetzliche Auflage erfüllen. Denn: mit gut ausgelegten Solaranlagen können heute bis zu zwei Drittel des Bedarfs an Warmwasser und bis zu 25 Prozent der Heizenergie durch Sonnenenergie ersetzt werden. Den Restwärmebedarf deckt ein zweites Heizsystem, das mit der Solaranlage kombiniert wird. Alle gängigen Heizsysteme sind dafür geeignet.
Wenn die Rahmenbedingungen passen, lässt sich eine Solaranlage wirtschaftlich betreiben: Ausgehend von einem Vier-Personen-Haushalt liegen die Investitionskosten einer durchschnittlichen Solaranlage zur Warmwasserbereitung bei rund 5.000 Euro, rund 9.000 Euro mit zusätzlicher Heizungsunterstützung abzüglich Förderzuschuss. Verrechnet man diese Kosten mit der Brennstoffersparnis, dann amortisiert sich eine solche Anlage nach gut 20 Jahren. Steigen die Brennstoffkosten jährlich nur um fünf bis sieben Prozent, dann hat sich die Anlage bereits nach weniger als 20 Jahren selbst finanziert. Das gilt für ältere Häuser ebenso wie für Neubauten.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale prüft, ob der Einsatz einer Solaranlage in Ihrem Haus sinnvoll ist, empfiehlt gegebenenfalls Art und Größe der Anlage und gibt Tipps zur optimalen Einbindung in die vorhandene Heizungsanlage. Darüber hinaus können die Kosten einer Solaranlage abgeschätzt und die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel geklärt werden. Oft ist für eine Einschätzung, ob sich das Dach für eine Solarwärmeanlage und/oder Photovoltaikanlage eignet, ein Beratungstermin vor Ort sinnvoll. Für 60 Euro kommen die Energie-Experten der Verbraucherzentrale nach Hause, bewerten die baulichen Gegebenheiten und geben in einem Beratungsprotokoll konkrete Empfehlungen und Tipps zu Fördermitteln. Terminvereinbarung telefonisch unter 0180 111 5 999 (Festnetzpreis 3,9 Cent/Minute, Mobilfunkpreis maximal 42 Cent/Minute) oder im Internet unter www.sparnachbar.de . (GW)