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Landrat Kühn informiert sich vor Ort über die Hochwasserschäden in Wachtberg

Hochwasser: Landrat Frithjof Kühn (2.v.r.) und Bürgermeister Theo Hüffel (re.) im Gespräch mit Hochwasseropfern an der Mehlemer Straße in Niederbachem. (Foto: GW) Wachtberg-Niederbachem – Der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Frithjof Kühn, hat sich gestern vor Ort über die Hochwasserschäden in Wachtberg informiert. Im vom Unwetter besonders betroffenen Wachtberg-Niederbachem zeigten Bürgermeister Theo Hüffel und Beigeordneter Jörg Ostermann Landrat Kühn die massiven Zerstörungen.

Vor allem in der oberen Konrad-Adenauer-Straße und in der unteren Mehlemer Straße sind einige Wachtberger Bürgerinnen und Bürger vom Unwetter hart getroffen worden. Häuser, Wohnungen, Gärten, Hausrat, Autos etc. sind zum Teil durch Wasser und Schlamm zerstört oder so stark beschädigt worden, dass eine Nutzung nicht mehr möglich ist. Im Gespräch mit dem Landrat schilderten Hochwasseropfer ihre Erlebnisse dieses Jahrhundert-Unwetters und ihre derzeitige Situation. Dabei wurde überall die große nachbarschaftliche Hilfe deutlich.

Hochwasser: Einige Häuser in einer Stichstraße der Mehlemer Straße sind nicht mehr bewohnbar. (Foto: GW)


Auch konnte sich Kühn über die laufenden Hilfsaktionen und Aufräumungsarbeiten ein Bild machen. Ein Großteil des Hochwasser-Mülls ist inzwischen entsorgt. Mitarbeiter des Bauhofes räumen zurzeit die Bachläufe von Schwemmgut und umgestürzten Bäumen frei, um wiederholtem Wasserstau bei neuerlichem Regen vorzubeugen. Unterstützung erhalten sie dabei seit gestern von Jugendlichen des Vereins „Neue Pfade für Jugendliche“ aus Rheinbach, die sich sofort zur Mithilfe bereit erklärt hatten.


Kühn sagte unbürokratische Hilfe seitens des Rhein-Sieg-Kreises zu und kündigte eine Beteiligung an dem von der Gemeinde Wachtberg eingerichteten Hilfsfonds an. (GW)