Voraussichtlich keine Verbundschule mit Realschulzweig in Wachtberg

Schulzentrum in Wachtberg-Berkum Wachtberg-Berkum – Nachdem die endgültigen Anmeldezahlen zu einer Verbundschule Wachtberg mit einem Haupt- und einem Realschulzweig zum kommenden Schuljahr jetzt vorliegen, zeigt sich, dass die geforderte Schülerzahl für den Realschulbereich nicht erreicht werden konnte. Mit 40 statt der erforderlichen 56 Anmeldungen ist die Bilanz für alle Beteiligten enttäuschend.

Am vergangenen Dienstag, 02. März, hat Bürgermeister Theo Hüffel bei der Bezirksregierung in Köln sowie beim Schulministerium in Düsseldorf eine Ausnahmegenehmigung auf Umwandlung in eine Verbundschule trotz der nicht erreichten Anmeldezahlen beantragt. Ein schriftlicher Bescheid steht noch aus, jedoch haben sowohl die Bezirksregierung als auch das Schulministerium heute signalisiert, dass dem Antrag wohl nicht stattgegeben wird. Zurzeit führt Hüffel mit beiden Stellen Gespräche über die weitere Entwicklung der Wachtberger Gemeinschaftshauptschule.

Hüffel wird in der morgigen Sitzung des Bildungsausschusses, 09. März, über den aktuellen Stand informieren. Sie beginnt um 18.00 Uhr und findet nicht wie sonst üblich im Rathaus sondern im Familienzentrum „Drachenfelser Ländchen“, Zwischen den Hüllen 1-9, in Wachtberg-Villip statt.

Zudem hat Hüffel gemeinsam mit Schulleiter Hans Karaszewski die Erziehungsberechtigten, die ihre Kinder für die Realschulklassen angemeldet haben, zu einem Info-Abend am Donnerstag, 11. März, 19.30 Uhr in die Aula des Berkumer Schulzentrums eingeladen. Dort sollen die Eltern über den neuesten Stand unterrichtet und über mögliche Alternativlösungen beraten werden. „Diese Eltern haben voller Zuversicht darauf gebaut, dass ihre Kinder in Wachtberg zur Realschule gehen können“, macht sich Hüffel für die Eltern stark. Die Hauptschule leiste seit vielen Jahren bereits ausgezeichnete Arbeit, so dass auch der geplante Realschulzweig von den Eltern voller Zuversicht angenommen worden sei. Hüffel weiter: „Dieses Vertrauen darf nicht enttäuscht werden. Die Eltern brauchen so schnell wie möglich Sicherheit, wo ihre Kinder zur Schule gehen werden.“ (GW)