DSL für Fritzdorf - Breitbandausbau hat begonnen

DSL für Fritzdorf: Winfried Moser, Telekom-Ansprechpartner Kommunen (2.v.r.) mit Bürgermeister Theo Hüffel (4.v.r.) und Beigeordnetem Jörg Ostermann (r.) sowie Wirtschaftsförderer Klaus Huse (li.) und aus Fritzdorf (v.l.) Cornelia Netterscheidt-Ruß, Dietrich Schleyer, Heinrich Fabritius, Ratsmitglied Klaus Schönenberg. (Foto: GW) Wachtberg-Fritzdorf – Zu einem „Ersten Spatenstich“ für den DSL-Ausbau in Fritzdorf trafen sich heute Bürgermeister Theo Hüffel und Beigeordneter Jörg Ostermann mit Winfried Moser, kommunaler Ansprechpartner für den DSL Ausbau der Deutschen Telekom in der Region West, in Fritzdorf. Auch mehrere Fritzdorfer Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrer Initiative wesentlich zum nun erfolgten Beginn der Arbeiten der Breitbandanbindung beigetragen haben, wohnten diesem Ereignis bei.

Die Deutsche Telekom stellt zwei neue Multifunktionsgehäuse auf, um den Ortsteil Fritzdorf mit schnellem Internet zu versorgen. Die Geschwindigkeiten betragen 6 bis 16 MBit/s. Die Firma EFM hat mit drei Kolonnen an verschiedenen Stellen mit der Verlegung von Leerrohren für die insgesamt 6,1 Kilometer Glasfasern begonnen. Ein vorheriger Starttermin war aufgrund der extremen Witterungsbedingungen nicht zu realisieren. Ende April / Anfang Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Wir freuen uns, dass es nun weiter geht mit dem Ausbau der zukunftsweisenden Breitbandtechnologie in Wachtberg. Ein schneller Internetanschluss ist heute genauso wichtig, wie Wasser, Strom und Gas“, erklärte Bürgermeister Theo Hüffel.

„Als größtes Telekommunikationsunternehmen in Deutschland investieren wir nicht nur in den lukrativen Ballungszentren, sondern treiben den Breitband-Ausbau auch in den ländlichen Gebieten voran“, sagte Winfried Moser und lobte darüber hinaus die „vorbildliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wachtberg und der Bürgerinitiative „DSL für Fritzdorf.“

Die Internetgeschwindigkeit hängt generell davon ab, wie nah der Bürger am nächsten Netzknotenpunkt wohnt. Die herkömmliche Telefonleitung, über die der Datenstrom ab dieser Vermittlungsstelle geschickt wird, dämpft das Signal Meter um Meter. Ab einer Entfernung von rund fünf Kilometern spielt die Physik im Kupferkabel gar nicht mehr mit. Um die Bürger besser versorgen zu können, verlegt die Deutsche Telekom zusätzliche Glasfaser-Leitungen und richtet nähere Knotenpunkte ein. Seit 1999 hat die Deutsche Telekom insgesamt rund zehn Milliarden Euro in die Breitbandinfrastruktur investiert - allein im vergangenen Jahr rund 200 Millionen Euro in den Breitbandausbau. (GW)