Vor 40 Jahren gemeinsam in Aufbruchstimmung

40-Jahre-Wachtberg: Bürgermeister Theo Hüffel (re.) bat die ehemaligen Ratsmitglieder des ersten Gemeinderates von 1969, (v.l.n.r.) Heinz Hartmann, Peter Kaußen, Herbert Menke, Paul Giersberg und Dr. Joachim Grunert (vorne) um einen Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg. (Foto: GW) Wachtberg-Berkum – Anlässlich des 40-jährigen Gemeindejubiläums hatte Bürgermeister Theo Hüffel ehemalige Ratsmitglieder der ersten Ratssitzung der Gemeinde Wachtberg zu einer kleinen Feierstunde ins Rathaus eingeladen.

 

Fast auf den Tag genau vier Jahrzehnte später, der Gemeinderat tagte erstmals am 27. November 1969, trugen sich diese fünf „Wachtberger der ersten Stunde“ am 11. Dezember 2009 in das Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg ein.

Dr. Joachim Grunert, Paul Giersberg, Heinz Hartmann, Peter Kaußen und Herbert Menke sind Wachtberger geblieben. Mit großem Interesse verfolgen sie nach wie vor die Entwicklung „ihrer“ Gemeinde und freuten sich daher besonders über dieses Treffen in alter Runde. Aufbruchstimmung habe geherrscht, bestätigten rückblickend die rüstigen Herren einhellig, und schnell wurde mit der einen oder anderen Anekdote die damalige Zeit wieder lebendig, in der sie alle an einem Strang gezogen haben.

Bürgermeister Hüffel würdigte sie als Gründungsväter, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass das große Projekt Wachtberg gelungen sei. Bereits damals hätten sie Entscheidungen getroffen und Entwicklungen auf den Weg gebracht, die auch heute noch für die Gemeinde richtig und wegweisend seien. „Jeder von Ihnen hat sich mit seinen Stärken eingebracht“, dankte Hüffel den Anwesenden und schloss dabei die Ehefrauen mit ein, haben sie doch seinerzeit auf ihre Männer oft verzichten müssen. Wachtberg könne sich sehen lassen, zog Hüffel Bilanz und verwies dabei besonders auf die geschaffene Infrastruktur, auf das Schulzentrum, das im kommenden Schuljahr eine Verbundschule bekomme, sowie auf das Rathaus – alles Projekte, deren Grundsteine bereits damals gelegt worden waren. Hüffel lud sie ein, mit ihm im Frühjahr eine Tour durch die Gemeinde zu machen, um sich gemeinsam über die Entwicklungen der Gemeinde vor Ort auszutauschen – eine Einladung, die die verdienten Ratsherren gerne annahmen. (GW)