Gemeinde Wachtberg

Mitglied werden im RSK-Jugendhilfeausschuss - Freie Träger können Vorschläge einreichen

Rhein-Sieg-Kreis (Logo m. gr. Rahmen) Rhein-Sieg-Kreis (an) – Nach der Kommunalwahl am Sonntag, 13. September 2020, konstituiert sich der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises neu. Dann werden auch die Fachausschüsse neu besetzt. Eine Sonderrolle nimmt hierbei der Jugendhilfeausschuss ein.


Neben den Vertreterinnen und Vertretern aus dem Kreistag besteht der Jugendhilfeausschuss aufgrund seiner sondergesetzlichen Stellung aus weiteren Mitgliedern von anerkannten freien Trägern der Jugendhilfe. Für sechs der insgesamt 15 stimmberechtigten Mitglieder des Gremiums haben die im Bereich des Kreisjugendamtes wirkenden und anerkannten freien Träger der Jugendhilfe ein Vorschlagsrecht. Ab sofort können die Träger Vorschläge einreichen!

Die Vorschlagsfrist endet am Samstag, 17. Oktober 2020. Gewählt werden die Mitglieder dann in der am 3. November 2020 stattfindenden Sitzung des Kreistages.

"Die Arbeit im Jugendhilfeausschuss ist ein verantwortungsvolles Engagement, das sich lohnt - denn für eine gute Jugendhilfepolitik braucht es die zusätzliche Sachkenntnis von Personen, die selbst in der Jugendhilfe tätig sind", sagt Kreisjugenddezernent Thomas Wagner. "Die freien Träger können in diesem Gremium sowohl ihr Wissen einbringen, als auch Impulse für wesentliche Themen der Jugendhilfe geben. Dort werden von der Kindergartenbedarfsplanung bis hin zur finanziellen Förderung der Kinder- und Jugendarbeit die Weichen gestellt."

Vorschläge schriftlich ans Kreisjugendamt
Die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe müssen die Mitgliedervorschläge schriftlich beim Kreisjugendamt einreichen und sollten mit ihren Angeboten für Kinder und Jugendliche in dessen Zuständigkeitsbereich aktiv sein. Hierzu gehören rechtsrheinisch die Kommunen Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Eitorf und Windeck; linksrheinisch die Gemeinden Alfter, Swisttal und Wachtberg.

Wählbar sind alle Personen, die am Tag der Kommunalwahl (13.09.2020) auch zum Kreistag wählbar waren, also an diesem Tag Deutsche bzw. Deutscher im Sinne von Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes waren oder die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Gemeinschaft besaßen, das 18. Lebensjahr vollendet und seit mindestens drei Monaten ihre Wohnung im Kreisgebiet hatten. Damit das Kreisjugendamt prüfen kann, ob diese Voraussetzungen vorliegen, muss der Wahlvorschlag neben dem Namen das Geburtsdatum der Person, den Wohnort inklusive der Angabe "dort wohnhaft seit", den Beruf und die Staatsangehörigkeit enthalten. Jedes der sechs Mitglieder, die auf Vorschlag der freien Träger gewählt werden, benötigt eine Vertreterin oder einen Vertreter. Die Vorschläge hierfür müssen in einer getrennten Empfehlung ebenfalls schriftlich beim Kreisjugendamt eingereicht werden. Insgesamt soll mindestens die doppelte Anzahl von Mitgliedern und Vertreterinnen oder Vertretern vorgeschlagen werden - das wären mindestens 24 Personen. Damit das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Mitgliedern ausgewogen ist, bittet das Kreisjugendamt darum, Frauen bei den Vorschlägen angemessen zu berücksichtigen.

Fragen rund um das Vorschlagsverfahren für den Jugendhilfeausschuss beantwortet Julia Gutreuter vom Kreisjugendamt:02241 / 13-2160, julia.gutreuter@rhein-sieg-kreis.de. Die Vorschläge bitte schriftlich an: Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat, Kreisjugendamt, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg.