Gemeinde Wachtberg

Mehrgenerationenaustausch

Trinationales Treffen der Partnerschaftsvereine in Wachtberg. (Foto: Privat) Wachtberg - Der jüngste Mitfahrer war neun, die Älteste 77 – der diesjährige Besuch der Gäste aus den Wachtberger Partnerschaftsgemeinden Villedieu du Clain in Frankreich und Bernareggio in Italien war ein wirklicher Mehrgenerationenaustausch.

Partnerschaftsverein (Logo)

 

 


48 Franzosen und 30 Italiener verbrachten vom 30. September bis 3. Oktober eine sehr abwechslungsreiche Zeit bei rund 50 Wachtberger Gastgeberfamilien, inklusive Ausflug ins Ruhrgebiet.

Mit „Glück auf“ begrüßte denn auch die Vorsitzende des Wachtberger Partnerschaftsvereins, Bernadette Conraths, die über 160 Partner beim fröhlichen Abschlussfest in der Aula des Schulzentrums Berkum. Der Tagesausflug hatte die Gäste zum Duisburger Innenhafen, dem Tetraeder in Bottrop und zur Zeche Zollverein in Essen geführt. „Das war geschichtlich und landschaftlich sehr beeindruckend“, kommentierte der Präsident des französischen Vereins, Joseph Delhommois, die Fahrt. „Es hat uns einmal eine ganz andere Seite der Region gezeigt, in die viele von uns ja schon oft gekommen sind. Eine hochinteressante Reise in die Industriegeschichte Deutschlands“, ergänzte begeistert Giuseppe Cavallaro für den italienischen Verein.

​Und auch die vielfältigen Unternehmungen der Gastgeber mit ihren Hausgästen in Wachtberg, Bonn, Köln und dem Siebengebirge  wurden hoch geschätzt, ebenso wie die große Gastfreundschaft: Viele Familien taten sich abends zusammen und berichteten von sehr animierten Abenden in nachbarlich/internationaler Runde. Es waren dieses Mal auch etliche neue Mitglieder aus Italien und Frankreich dabei, für die es – gerade bei den jungen Leuten - auch der erste Besuch in Deutschland war.  Das freute Bürgermeisterin Renate Offergeld sehr, die die muntere Menge in Berkum begrüßte: „Hier finden sich ja wirklich alle Altersgruppen zusammen, lernen sich kennen und besser verstehen. Das macht Mut in einer  zunehmend schwierigen Welt und animiert uns, diese so wichtige europäische Arbeit mit Energie fortzusetzen!“

Die positive Energie war denn auch groß: zunächst musikalisch animiert von dem Duo „Die Weggefährten“ und von gemeinsam geschmetterten deutschen Volksliedern wie „Die Gedanken sind frei“ und „Horch, was kommt von draußen rein“ konnte DJ Dominik Ley insbesondere die Jüngeren bis früh um 2h auf den Tanzbeinen halten. Der guten Abschiedslaune am frühen nächsten Morgen des 3.Oktober tat das keinen Abbruch, im Gegenteil: vor Abfahrt der Busse um 7h30 tanzten einige schon wieder fröhlich weiter… Im nächsten Jahr geht es sicher genauso beschwingt nach Frankreich. (Partnerschaftsverein Wachtberg, Bernadette Conraths)