Gemeinde Wachtberg

Ein Abenteuer in drei Sprachen - 10. Trinationales Jugendcamp

Trinationales Jugendcamp in Frankreich: Ausflug ans Meer. (Foto: Privat) Wachtberg / La Villedieu du Clain (Frankreich) - Am Sonntag, den 20. Juli 2014 um 6:30 stiegen wir mit klopfendem Herzen in den Bus ein. Auf uns (14 Jugendliche und drei Betreuer - Verena Traub, Daniel Bombien, Peter Kader) wartete nun eine lange Busfahrt nach Frankreich, genauer gesagt nach Nouaillé-Maupertuis in der Nähe von Poitiers.

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Die französischen Mädchen und Jungen hießen uns dort freundlich willkommen. Wir alle schliefen in Zeltgemeinschaften ebenfalls mit Italienern oder Franzosen, sodass wir uns mit ihnen in anderen Sprachen unterhalten konnten. Am Abend aßen wir dann zusammen unser Abendessen, das, wie auch alle anderen Mahlzeiten, selbst gekocht war. Dort hatten wir die Möglichkeit, alle anderen außerhalb unserer Zeltgemeinschaft erstmals kennenzulernen.

Trinationales Jugendcamp in Frankreich: Abenteuer im Kletterpark. (Foto: Privat)
Gegen 10 Uhr startete am nächsten Tag das Programm. Durch Spiele lernten wir uns dann richtig kennen. Zwei Highlights waren unter anderem der Ausflug zum Kletterwald und nach Rochefort. Im Kletterwald passierten wir alle die verschiedenen Parcours mit unterschiedlichen Herausforderungen.
Unser Tagesausflug führte uns nach Rochefort und Châtillon plage. In Rochefort besichtigten wir die Nachbildung der Hermione, eine Fregatte aus dem 18. Jahrhundert, die seit 1997 rekonstruiert wird und nächstes Jahr in See stechen soll.

Am Nachmittag hatten wir die Möglichkeit, uns am Strand zu entspannen oder im Atlantik zu schwimmen. Manche genossen diesen Nachmittag auch mit einem Eis. Am Abschiedsabend mit den Eltern der Franzosen präsentierten wir die Ergebnisse unserer Tagesarbeit: es gab leckereres Essen, wie an den Nationenabenden, wo jede Nation ein Gericht und Brauchtümer aus ihrer Heimat präsentierte, einen Tanz und die Aufführung eines trinationalen, selbstgedichteten Liedes. In der anschließenden elternfreien Disco wurde sich gefreut und abgetanzt, doch am Ende rückte der Abschied immer näher.

In dieser Woche haben wir wieder einmal gemerkt, wie wichtig es ist Sprachen zu sprechen, um sich zu unterhalten und Freundschaften zu schließen. Herzlichen Dank an die Organisatoren, die Betreuer und alle anderen Jugendlichen, die dafür sorgten, dass es eine unvergessliche Woche war. 2015 findet das Camp in Deutschland statt.
(Jeanette, Teilnehmerin des Jugendcamps)