Gemeinde Wachtberg

Zeltlager, Wasserburgen und Ritterspiele - Trinationales Jugendcamp 2012 in Wachtberg

Trinationales Jugendcamp: Die französischen, italienischen und deutschen Jugendlichen auf Burg Adendorf. Hier hatten Gabriela Freifrau und Georg Freiherr von Loe zu Ritterspielen eingeladen. (Foto: W. Ley) Wachtberg-Berkum - Wie schon seit nunmehr sechs Jahren fand auch in diesem Jahr wieder das Jugendcamp des Partnerschaftvereins Wachtberg (Deutschland) mit La Villedieu du Clain (Frankreich) und Bernareggio (Italien) statt - in diesem Jahr turnusgemäß in Wachtberg.

So empfingen 17 Wachtberger Jugendliche mit ihren drei Betreuern, Alexandra Ley, Sebastian Engels und Verena Traub (Organisation: Winfried Ley) 15 französische und fünf italienische Jugendliche mit ihren jeweiligen Betreuern zum gemeinsamen Zelten, Kochen und Spielen.

Trinationales Jugendcamp: Besuch des Felsenkellers in Mendig, wo Flötistin Cordelia Loosen-Saar mit einer musikalische Überraschung aufwartete. (Foto: W. Ley)
Auf dem einwöchigen Programm standen Kennenlernspiele, ein Besuch im Kletterwald in Brühl, Waldspiele, eine Fahrt zum Vulkanpark Eifel (Lavakeller Mendig, Geysir Andernach) sowie eine Rallye durch Wachtberg. Hier standen Fragen in drei Sprachen zu Landschaft, Traditionen und besonderen Bauwerken der Region im Vordergrund.

Am Nationenabend führten die deutschen Jugendlichen ihre Gäste auf eine Reise quer durch Deutschland, indem sie bekannte Situationen der Städte nachspielten (Rattenfänger von Hameln, Oktoberfest von München, Fischmarkt in Hamburg). Die Italiener spielten die Erfindung der Pizza Margharita nach und die französischen Jugendlichen überraschten mit einem Spieleparcours. Dazu gab es deutsche Klöße mit Rotkohl und Würstchen, italienische Spaghetti und französisches Cassoulé.

Trinationales Jugendcamp: Am Kreativtag durfte auch getrommelt werden. (Foto: W. Ley)Am vorletzten Tag war ein bunter Kreativtag angesetzt, in dem jeder einmal Trommeln mit Ansu Yeboah, Jonglieren mit Jörg Mayer und Tanzen mit Verena Traub probieren konnte. Anschließend konnten sie sich, zur Erinnerung an eine erlebnisreiche Woche, unter der Anleitung von Christine Jost-Horn ein T-Shirt mit Motiven der Gemeinde bzw. des Camps erstellen und von allen Teilnehmern unterschreiben lassen.

Die Woche endete mit einem Abschlussfest am Samstagabend, wo die Erlebnisse des Camps in Theater-, Tanz- und Fotovorführungen präsentiert und von einem vielfältigen Büfett, das von den Jugendlichen selber hergestellt wurde, begleitet wurden. Peter Menke, der Vorsitzende des Vereins, Winfried Ley, Betreuer und Helfer dankten den Sponsoren für ihre Unterstützung des Camps.

Alle Teilnehmer freuen sich bereits jetzt auf ein erneutes Zusammentreffen im nächsten Jahr, wenn dann Italien der Gastgeber sein wird. (Alexandra Ley)