Gemeinde Wachtberg

Hobby: Kunst - Niederbachemer Hobbykünstler stellten sich vor

Niederbachems Hobbykünstler: Wachtberg-Niederbachem – Dass Kunst ein vielfältiges Hobby sein und auf die verschiedensten Arten und Weisen ausgeübt werden kann, demonstrierten 18 Niederbachemerinnen und Niederbachemer im Rahmen der diesjährigen 4. Wachtberger Kulturwochen mit einer Ausstellung im evangelischen Gemeindehaus.

 

Kulturwochen 2010 (großes Banner)

 

 

Albrecht Schmidt zeigte Tuschebilder in schwarz-weiß. Durch seine Arbeit als langjähriger Vorsitzender der Gesellschaft für deutsch-chinesischen Kulturaustausch und mehrere China-Besuche sei er im Alter von 60 Jahren noch zur Tuschemalerei gekommen, erzählte er. Zuerst habe er nur Bäume und Landschaften gemalt, aber jetzt male er auch zunehmend abstrakt.

Gerrit Brunken, den Landschaftsarchitekten, faszinieren Gärten, in denen Wasser ein gestalterisches Element ist. Anhand von Fotos steuerte er einige Beispiele solcher Gartenanlagen bei.
Seine Frau, Gabriele Brunken, fotografiert. In einer Serie großformatiger Fotokarten hatte sie verschiedene Jugendstilkuppeln abgelichtet. Daneben zeigte sie auch Landschaftsimpressionen und Gebäudeansichten.

Niederbachems Hobbykünstler: Susanne und Hanns Frerk Verhey zeigten Skulpturen aus Speckstein. (Foto: GW)

 

 

 

 


Susanne und Hanns Frerk Verhey
arbeiten seit vielen Jahren mit Speckstein in seinen verschiedenen Arten. Die Figuren, die sie ausstellten, waren aus hellem kenianischen oder braunem brasilianischen Speckstein modelliert. Auch indischen Speckstein, der grün-grau schimmert, haben sie schon bearbeitet. Die Materialvielfalt und die durch die verschiedenen Härten unterschiedlichen Arbeitsmöglichkeiten interessiere sie besonders, erklärte Susanne Verhey. Zwischenmenschliches darzustellen steht bei ihren Skulpturen im Vordergrund. So hießen die gezeigten Figuren „Das Opfer“, „Nachbarn – Freundlichkeiten – Streitigkeiten“ oder „Misstrauen“.

 

Heinz Schlesinger stellte Holzskulpturen aus, die er dem Kirchenjahr gewidmet und für’s evangelische Gemeindehaus in Niederbachem angefertigt hat. So sind Holzobjekte zu Ostern, zu Pfingsten, zum Erntedankfest und auch zu den Trauertagen im November entstanden.

Elvira Paul und Hannelore Thamm zeigten Tonskulpturen – unter anderem Kinder- und Buddhafiguren.

Hella Ganser ist vielseitig künstlerisch tätig. Sie malt mit Öl, in Aquarell, auf Keramik, aber zeichnet zuweilen auch noch mit Rötel. In dieser Technik hatte sie eine schöne Zeichnung vom Drachenfels mit dabei. Zudem töpfert sie. Für ihre Tonfiguren „Tochter mit Sohn“ oder „Tochter mit Mann“ haben ihre Töchter Modell gestanden, erzählte sie voller Stolz. Zu verkaufen seien diese beiden Arbeiten nicht – sie seien Geschenke an ihre Töchter, wo sie einen festen Platz hätten.

Heinz Contzen und Kurt Hilberath zeigten Fotografien von Kreuzgängen beziehungsweise von Tulpen.

Karl Fuß stellte Collagen aus Uhren vor.

Dietmar Waloßek malt. Er zeigte auf seinen großformatigen, in leuchtenden Farben gehaltenen Bildern die Großstädte Frankfurt und Honkong bei Nacht.

Ursula Wiekhorst präsentierte Drucke und Radierungen, die sie zum Teil koloriert.

Christoph Willeke steuerte moderne Holzobjekte, zum Teil aus Treibholz oder einem alten Skateboard zusammengesetzt, bei.

Rosemarie Willeke sowie Margrit Lubrich und Marga Auen vom Malkreis präsentierten eine Auswahl ihrer Arbeiten. (GW)
 

Niederbachems Hobbykünstler stellten ihre Arbeiten im evangelischen Gemeindezentrum aus. (Foto: GW)