Gemeinde Wachtberg

Wenn Malerei und Bildhauerei verschmelzen - Strotoplastisches bei Rudolf Hürth

Rudolf Hürth vor seinem strotoplastischen Bild „Babylon“. (Foto: GW) Wachtberg-Kürrighoven – Der Bildhauer und Maler Rudolf Hürth öffnete am letzten Wochenende der 4. Wachtberger Kulturwochen wieder sein Atelier und das Außengelände, das zugleich Ideen- und Ausstellungspark für seine großen Skulpturen ist.

 

 

 

Kulturwochen 2010 (großes Banner)

 

 

Hürths Park verzaubert. Die mediterran anmutende Atmosphäre dort, gepaart mit Kunst, hat auch in diesem Jahr wieder viele Gäste angezogen.

Rudolf Hürth: Blick in Hürths Galerie – hier das Bild „Teile des Ganzen“. (Foto: GW)

 

Rudolf Hürth, der in den vergangenen Jahren mit seinen teilweise übermannsgroßen Stelen beeindruckte, präsentierte in seiner Galerie dieses Mal neben seinen Skulpturen eine Serie seiner neuesten Werke - Ölbilder mit dreidimensionalen Akzenten.

Er nennt sie strotoplastische Bilder.
Den Begriff hat er urheberrechtlich schützen lassen. Die Bilder überraschen durch das Einbinden von plastischen, bildhauerischen Elementen. Sonst gewohnt Zweidimensionales verbindet er mit Dreidimensionalem zu einer Einheit. Malerei und Bildhauerei verschmelzen. Die leuchtenden Farben, die Hürth in seinen strotoplastischen Werken verwendet, betonen zusätzlich die Dynamik dieser neuen Bildform. Rudolf Hürth: Strotoplatisches im Detail. (Foto: GW)

Eine Dynamik, die auch bei seinen Skulpturen auffällt. Bewegung, in etwas eindringend oder aus etwas herausbrechend, ist nach wie eines der auffälligsten Momente in Rudolf Hürths Bildhauerarbeiten. Seine strotoplastischen Bilder sind somit eine weitere Ausdrucksform und als Ergebnis eines langjährigen, künstlerischen Arbeitsprozesses zu verstehen.

Hürth präsentierte seine Werke kürzlich in Ausstellungen im Schlosspark Stammheim in Köln und auf Schloss Namedy sowie zuletzt in der Abtei Brauweiler. Weitere Ausstellungen im Medio in Bergheim und auf dem Campus der Post AG in Bonn sind geplant.


Hürth hatte sich für sein Offenes-Atelier-Wochenende wieder ein buntes Rahmenprogramm einfallen lassen.
Rudolf Hürth: Der Par Force Hornchor der Kreisjägerschaft Euskirchen. (Foto: GW)

Am Samstagnachmittag ging’s waidmännisch zu. Den Par Force Hornchor der Kreisjägerschaft Euskirchen unter der Leitung von Martin Bruske hatte er für einen kleinen Auftritt gewinnen können – nicht zum Halali bliesen die Musiker auf ihren Naturhörnern sondern dieses Mal für die Kunst.

Rudolf Hürth: Die „Red’n Blue Experience“-Jazzband. (Foto: GW)


 

Abends gab die „Red’n Blue Experience“-Jazzband ein Konzert im großen Gewächshaus und begeisterte damit die zahlreichen Zuhörer.

Infos über Rudolf Hürth auch im Internet unter www.rudolf-huerth-kunst.de . (GW)