Gemeinde Wachtberg

Ich bin das ganze Jahr vergnügt - Konzert des Ensembles Gisela Knebel im Limbachstift

Ensemble Knebel: Gisela Knebel und die junge Elina Stevens an der Gitarre. (Foto. GW) Wachtberg-Berkum – Im Kaminzimmer des Altenstiftes Limbach in Berkum unterhielten Gisela Knebel und ihr Ensemble anlässlich der Wachtberger Kulturwochen mit Liedern zu den vier Jahreszeiten die Seniorinnen, Senioren und zahlreiche Gäste.

 


Kulturwochen 2010 (großes Banner)

 

 

Die Musikergruppe um Gisela Knebel (Gitarre und Gesang), Jeannine Gemein (Sopran-, Alt-, Tenor- und Bass-Blockflöte) sowie Aloysia und Franz Schwäbig (Akkordzithern) wurde von der zwölfjährigen Elina Stevens (Gitarre) und der erst achtjährigen Anni Fritzsche (Sopran-Blockflöte) begleitet sowie stimmlich vom Singkreis mit Ute Jansen, Ursula Luhmer, Gertrud Steinlein und Christel Zorn. Es moderierte die Flötistin Jeannine Gemein.

Ensemble Knebel: Jeannine Gemein spielte verschiedene Blockflöten, zudem moderierte sie das Konzert. (Foto: GW)
Den Auftakt des musikalischen Nachmittages bildete die alte Volksweise „Ich bin das ganze Jahr vergnügt“. Lieder über den Winter und seine Kälte mit „Ach bitt’rer Winter, wie bist du kalt“, aber auch über die Freude der Kinder beim Anblick der ersten Schneeflocken mit „Juchhe, der erste Schnee“ folgten.

Den Frühling läutete das Ensemble musikalisch unter anderem mit einer Melodie aus dem 15. Jahrhundert, „Nach grüner Farb mein Herz verlangt“, ein. Wiener Tänze von Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozarts „Unsre Wiesen blühen wieder“ erklangen.

Als die Musiker mit Roberts Stolzs „Im Prater blühn wieder die Bäume“ den sonnigen Jahresabschnitt dieses musikalischen Reigens anstimmten, sangen die Zuhörer begeistert mit. Richtig sommerlich wurde es dann mit „Frau Schwalbe ist ’ne Schwätzerin“, „Ich ging durch einen grasgrünen Wald“ und „Rauscht der Sommerwind“.


Ein leichter Walzer und das Lied „Der Apfel ist nicht gleich am Baum“ kündeten schließlich das Ende dieser Jahreszeit an. Mit dem schwedischen Tanzlied „Heute soll das große Flachsernten sein“ und dem „Oktoberlied“, dessen Text von Theodor Storm stammt, war die musikalische Reise durch das Jahr beim Herbst und damit auch an ihrem Ende angekommen. Die Zuhörer dankten mit viel Applaus Gisela Knebel und ihrem Ensemble für die schöne Musik. (GW)
 

Ensemble Knebel: Lieder zu den vier Jahreszeiten trug das Ensemble von Gisela Knebel (li.) im Limbachstift vor. (Foto: GW)